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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
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Oxidativer Stress spielt eine entscheidende Rolle in der Kommunikation zwischen unseren Mitochondrien. Unsere Mitochondrien, die kleinen Energiekraftwerke innerhalb der Zellen, können bei dysfunktionaler Atmung gestört sein.
Dies ist besonders bei Patienten mit Fatigue-Symptomatik, ME oder CFS der Fall.
Viele Behandler empfehlen eine Vielzahl an Antioxidantien, wie Quercetin oder Coenzym Q10, um die Mitochondrien zu unterstützen.
Doch es ist wichtig zu beachten, dass eine Überflutung des Körpers mit Antioxidantien auch negative Effekte haben kann. Ein gewisses Maß an oxidativem Stress ist notwendig für die richtige Kommunikation der Mitochondrien.
Interessanterweise, wenn wir zu viele künstliche Antioxidantien einnehmen, kann dies die natürliche Produktion von Antioxidantien im Körper reduzieren. Dies kann besonders problematisch sein, wenn der Körper in einer Stresssituation auf seine eigenen Ressourcen angewiesen ist.
Daher ist es sinnvoll, Mikronährstoffe in den Mengen zu sich zu nehmen, die der Körper tatsächlich benötigt. Beispielsweise sollte man Megadosen von Vitamin C vermeiden, um Prooxidant-Effekte zu verhindern.
Ebenso ist es ratsam, bei Mangelzuständen gezielt und in Maßen zu supplementieren, statt unkritisch hohe Dosen einzunehmen.
Auch bei anderen Antioxidantien wie Vitamin E ist eine angemessene Dosierung entscheidend.
Messtests können dabei helfen festzustellen, ob und wie viel ergänzt werden sollte. „hnliches gilt für Omega-3-Fettsäuren, wobei der Omega-3-Index im Blut wertvolle Hinweise liefert.
Neben der Supplementation spielt auch die nächtliche Dunkelheit eine wichtige Rolle für die mitochondriale Gesundheit. Licht kann die mitochondriale Kommunikation stören und die Produktion von Melatonin reduzieren, einem wichtigen antioxidativen Hormon.