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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Isoenzyme der LDH - was bedeuten die Werte für Ihre Gesundheit?

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Video-Transkript

LDH-Werte und ihre Bedeutung für die Gesundheit

Ein erhöhter LDH-Wert im Blut kann viele Ursachen haben. LDH, oder Lactat-Dehydrogenase, ist ein Enzym, das Lactat, also Milchsäure, abbaut.

Diese Milchsäure entsteht regelmäßig in unserem Stoffwechsel als Produkt beim Abbau von Zucker in den Zellen. Normalerweise ist die Menge an Lactat, die anfällt, relativ gering, da der Körper in der Regel Sauerstoff zur Energiegewinnung nutzt.

Allerdings gibt es Zellen, wie rote Blutkörperchen, die immer Lactat produzieren. Dieses Lactat wird teilweise in der Zelle selbst, aber auch in anderen Teilen des Körpers, insbesondere in der Leber, recycelt.

Ein erhöhter LDH-Wert deutet darauf hin, dass irgendwo im Stoffwechsel mehr Milchsäure anfällt, als die Zellen abbauen können.

Das kann gewollt sein, zum Beispiel nach intensiver körperlicher Betätigung.

Es kann aber auch auf ein Problem hindeuten. Menschen, die chronisch hyperventilieren, haben oft erhöhte LDH-Werte. Ein zu niedriger CO2-Wert führt zu unzureichender Sauerstoffversorgung der Zellen und verstärkter Glukosevergärung, wodurch mehr Lactat entsteht, das der Körper abbaut.

LDH-Isoenzyme bieten eine Möglichkeit, spezifischer zu diagnostizieren. Es gibt fünf Unterarten von LDH, die jeweils in verschiedenen Geweben vorkommen und auf unterschiedliche Probleme hinweisen können.

LDH-1 stammt hauptsächlich aus dem Herzmuskel oder roten Blutkörperchen. LDH-2 kommt auch im Herzmuskel sowie in Lymphgewebe vor. Diese Isoenzyme wurden früher zur Diagnose von Herzinfarkten verwendet.

LDH-3 findet sich in der Lunge und im Skelettmuskel, LDH-4 in den Nieren, der Bauchspeicheldrüse und den Muskeln, und LDH-5 in der Muskulatur und der Leber. Eine Erhöhung dieser Isoenzyme kann spezifische Probleme an den jeweiligen Orten anzeigen, wie Lungenerkrankungen, Nierenprobleme oder Lebererkrankungen.

Ein erhöhter LDH-Wert ist häufig auf ein Atemproblem zurückzuführen und lässt sich vielfach durch Atemübungen und -programme beheben. In einigen Fällen ist jedoch eine detailliertere Untersuchung notwendig, um spezifische Organschäden auszuschließen.


Quellen: Prophylactic impacts of

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