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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Der Selbst-Checkin ist eine grundlegende Übung, um Veränderungen im eigenen Körper anzustoßen.
Bevor Sie gezielt Einfluss nehmen können, braucht es zunächst die bewusste Verbindung zu sich selbst. Erst dadurch entsteht die Möglichkeit, sich zu spüren und aktiv die eigenen Zustände zu erfassen.
Zu Beginn dieser Übung entscheiden Sie, ob Sie bequem sitzen oder lieber liegen möchten. Beides ist vollkommen akzeptabel. Sobald Sie sich positioniert haben, schließen Sie langsam die Augen.
Falls dies unangenehm ist, lassen Sie Ihren Blick einfach weich werden; manchmal schließen sich die Augen dann von ganz allein.
Richten Sie nun Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Körper. Seien Sie neugierig und offen: Was nehmen Sie wahr? Begegnen Sie jeglichen Empfindungen ohne Urteil.
Spüren Sie in die verschiedenen Regionen hinein. Gibt es Bereiche, die sich angenehm und kraftvoll anfühlen? Oder spüren Sie Stellen, die eher problematisch oder angespannt erscheinen?
Gerade diese angespannten Körperpartien dürfen Sie in Ruhe einladen, loszulassen.
Durchwandern Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit Stück für Stück Ihren Körper: vom Scheitel über die Stirn, zu den Augen, zur Schläfe, weiter zu Wangen, Mund, Zunge und Kiefer. Spüren Sie Ihren Hals, Ihren Nacken, und nehmen Sie den Übergang vom Hinterkopf zum Hals bewusst wahr.
Folgen Sie weiter Ihrem Körper zu Schultern, Brustkorb, Herz, Armen und Händen und weiter zum Zwerchfell und dem mittleren wie unteren Rücken.
Vergessen Sie nicht, das Becken, die Organe im Inneren, Gesäß, Oberschenkel, Knie, Schienbeine, Waden, Knöchel und Füße mit einzubeziehen.
Mit jedem Ausatmen lassen Sie sich ein Stück tiefer in das Gehalten-Sein durch den Boden oder Ihr Lager sinken. Das bewusste Ankommen im Körper unterstützt Ihren gesamten Organismus.
Ob Sie gerade positive oder negative Gefühle erleben, spielt keine Rolle.
Benennen Sie, welche Gefühle und Gedanken jetzt aktiv sind. Ist Ihr Geist noch ganz im Moment? Oder schweifen Ihre Gedanken in die Zukunft oder die Vergangenheit? Auch hierbei gilt: Jede Regung ist willkommen, denn sie gehört zu Ihnen.
Damit geben Sie Ihrem Nervensystem Orientierung und zeigen sich selbst, dass Ihr Körper und Ihre Bedürfnisse wahrgenommen werden.
Alle Emotionen, insbesondere die unangenehmen, enthalten Hinweise auf verborgene Bedürfnisse.
Fragen Sie sich: Welches Gefühl zeigt Ihnen, was Sie jetzt eigentlich brauchen? Welche innere Veränderung oder äußere Unterstützung könnte helfen, damit negative Gefühle sich wandeln dürfen?
Durch diese Form der Selbstwahrnehmung beruhigt sich häufig nicht nur der Geist, sondern auch die Atmung wird ruhiger und gleichmäßiger.
Beobachten Sie, wie Ihr Atem fließt. Ob frei und entspannt, stockend oder kämpfend: Es ist alles erlaubt. Wichtig ist allein, das aktuelle Muster wertfrei festzustellen.
Zum Abschluss bringen Sie Ihre gesamten Wahrnehmungen zusammen: Ihre Gefühle, Gedanken, körperlichen Empfindungen und Ihre Atmung.
Daraus formt sich die Antwort auf die Frage: Was ist die Wahrheit über mich in diesem Augenblick? Überlegen Sie, was Ihnen jetzt gut tun könnte.
Erst danach orientieren Sie sich langsam wieder im Raum um Sie herum.
Beziehen Sie alle Sinne mit ein hören Sie, spüren Sie, nehmen Sie die Atmosphäre wahr. Öffnen Sie dann ganz langsam die Augen, lassen Sie den Blick weich werden, benennen Sie einige Gegenstände im Raum.
Dadurch kommen Sie gestärkt im Hier und Jetzt an.
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