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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Kann durch Ängste Herzstolpern ausgelöst werden?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Ängste und Herzstolpern: Die Verbindung

Ängste können in der Tat Herzstolpern auslösen. Es ist wichtig zu verstehen, wie dies geschieht. Unser Angstsystem ist darauf ausgelegt, auf uns aufzupassen.

Stellen Sie sich vor, wir leben als Höhlenmenschen vor 20.000 Jahren.

Ein leichtes Geräusch im Wind könnte von einem unserer Vorfahren ignoriert werden, während ein anderer es als potenzielle Gefahr wahrnimmt.

Letzterer würde in Alarmbereitschaft versetzen, was seine Physiologie drastisch verändert. Seine Augen weiten sich und das Herz beginnt schneller zu schlagen. Dieser Alarmmodus, auch bekannt als 'Fight or Flight', aktiviert verschiedene körperliche Reaktionen.

Ein schnelleres Herz und verstärkte Atmung machen den Körper aufmerksamer. Diese Reaktionen sind überlebenswichtig, da sie uns in Gefahrensituationen helfen können zu reagieren.

Unser Gehirn fokussiert sich mehr auf mögliche Bedrohungen, und das Blut fließt vermehrt in die Muskeln, um schneller reagieren zu können.

Die Zentren für Angst und Atmung im Gehirn liegen dicht beieinander und sind miteinander verbunden.

Wenn das Angstzentrum stimuliert wird, aktiviert es auch das Atmungszentrum, was zu schnellerem Atmen führt. Dies signalisiert dem Gehirn, dass eine potenzielle Gefahr besteht, wodurch auch das Herz schneller schlägt.

Diese evolutionären Mechanismen, die früher überlebenswichtig waren, können heute in stressigen Situationen zu Problemen führen. Moderne Stresssituationen, wie das Sitzen im Auto oder vor dem Fernseher, lösen ähnliche körperliche Reaktionen aus.

Diese Reaktionen bauen sich jedoch nicht ab, weil wir uns nicht körperlich betätigen. Dies führt zu erhöhten Stresshormonen und schnellerem Herzschlag, was oft als Herzstolpern wahrgenommen wird.

Regelmäßiges Joggen oder andere körperliche Aktivitäten können helfen, die Stresshormone abzubauen. Alternativ kann auch Atemtraining hilfreich sein. Durch bewusstes Verlangsamen der Atmung kann das Atmungszentrum beruhigt werden, was wiederum das Angstzentrum entschärft.

Dies reduziert Herzstolpern und beruhigt den Körper.

Kontrollierte Atemübungen können Ihnen dabei helfen, diese Reaktionen besser zu steuern und Stress abzubauen. Infolgedessen verringern sich auch die Symptome von Herzstolpern.


Quellen: Central and peripheral nervous system responses to chronic and paced hyperventilation in anxious and healthy subjects., Effects of chronic intermittent cold stress on anxiety-depression-like behaviors in adolescent rats.

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