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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Histamin und Stresshormone - warum manche Menschen nachts schlecht schlafen oder wach werden

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Warum Sie nachts plötzlich aufwachen

Wenn Sie nachts plötzlich wach werden, kann dies mehrere Ursachen haben. Eine Möglichkeit ist, dass Ihr Körper Stresshormone ausschüttet, weil Ihr Blutzuckerspiegel nicht stabil ist.

Normalerweise sollte Ihr Blutzucker die Nacht über konstant bleiben. Viele Patienten überwachen ihren Blutzucker kontinuierlich, und es zeigt sich, dass bei spätem Essen der Blutzucker ansteigt und eine Insulinausschüttung folgt.

Dies kann dazu führen, dass der Blutzuckerspiegel später tiefer absinkt als gewöhnlich. Der Körper reagiert darauf mit der Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol, um den Blutzucker wieder zu erhöhen, was oft zu einem unruhigen Schlaf führt.

Um diesem Zyklus zu entgehen, sollte man mit einem leeren Magen ins Bett gehen, nachdem die Verdauung vollständig abgeschlossen ist. Manche Menschen haben jedoch Schwierigkeiten, ihren Blutzucker nachts stabil zu halten.

Für sie gibt es zwei Optionen: Entweder sie essen eine kleine Menge eines langsam verdaulichen Kohlenhydrats wie rohe Karotten vor dem Schlafengehen, oder sie nehmen ein Nahrungsergänzungsmittel wie MCT-Öl.

Letzteres kann der Körper in der Leber zu Ketonkörpern umwandeln, die als alternative Energiequelle für das Gehirn dienen und somit den nächtlichen Blutzuckerbedarf reduzieren.

Eine weitere Möglichkeit für plötzliches Erwachen in der Nacht ist der Konsum histaminreicher Lebensmittel.

Dazu gehören Käse, der lange gereift ist, abgehangenes Fleisch und alter Wein. Histamin wirkt im Körper nicht nur als Botenstoff des Immunsystems, sondern auch als Neurotransmitter im Gehirn.

Ein hoher Histaminspiegel kann zu Schlaflosigkeit führen.

Wenn Sie solche Lebensmittel konsumieren, produziert Ihre Darmflora möglicherweise zusätzlich Histamin, was die nächtliche Verdauung beeinflussen kann.

Es ist wichtig zu überlegen, was man gegessen hat und ob es histaminreich war. Sollte dies zutreffen, könnte es sein, dass Ihr Körper nicht genügend Enzyme produziert, um das Histamin abzubauen, oder dass Ihre Darmflora zu viel Histamin produziert.

In solchen Fällen kann es hilfreich sein, eine histaminarme Diät zu probieren.


Quellen: Sleep Mood and Nutrition Patterns of Postmenopausal Women Diagnosed with Major Depressive Disorder by Menopause Periods.

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