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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Sprechen wir zunächst über die typischen Symptome von Heuschnupfen. Diese treten auf, wenn Pollen an IgE-Antikörper binden.
Die IgE-Antikörper führen zu einer Reaktion mit Mastzellen, die aufplatzen und Histamin freisetzen. Dieses Histamin verursacht verschiedene Symptome je nachdem, wo es im Körper an Rezeptoren bindet.
Ursprünglich entwickelte sich dieses System zur Abwehr von Parasiten. Heutzutage sind Parasiten in Deutschland jedoch relativ selten. Im Durchschnitt sind hier etwa 15 Prozent der Menschen mit Parasiten besiedelt, während es weltweit bis zu 90 Prozent sein können.
Parasiten befinden sich meist im Magen-Darm-Trakt. Histamin spielt hier eine essenzielle Rolle, indem es vermehrt Darmschleim bildet und die Darmbewegung anregt, was Durchfall verursacht und den Parasiten ausscheidet.
„hnliches geschieht bei allergischen Reaktionen in den Augen. Pollen lösen Tränen und Juckreiz aus, um die Reizstoffe herauszuschwemmen. Jedoch führt das Reiben der Augen oft zu einer noch stärkeren Freisetzung von Histamin.
Bei allergischen Reaktionen im Nasen-Rachenraum bemerkt man eine vermehrte Schleimproduktion, die ebenfalls versucht, die Allergene auszuschwemmen. In den Atemwegen kann die Entzündungsreaktion zu Problemen wie Asthma führen.
Histamin erhöht die Durchlässigkeit der Blutgefäße und trägt zu Entzündungen bei. Beispielsweise schwillt ein Mückenstich durch Histamin an.
Eine allergische Reaktion im Magen-Darm-Trakt führt häufig zu Entzündungen, was die Aufnahme von Nahrungsmittelallergenen erleichtern kann.
Obwohl der Darm keine Juckreiz wahrnehmen kann, können Symptome wie Bauchschmerzen und Durchfall auftreten.
Auch allergische Reaktionen auf der Haut, beispielsweise durch Nickel, sind üblich.
Diese treten jedoch oft verzögert auf. Unser Fokus liegt jedoch auf den Allergien gegenüber Umweltfaktoren wie Pollen, Hausstaubmilben und Tierhaaren, denen man sich nur schwer entziehen kann.