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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Hashimoto, Schilddrüsenüberfunktion & Panikattacken

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

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Chronische Hyperventilation und deren Zusammenhang mit Schilddrüsenerkrankungen

Es besteht ein klarer Zusammenhang zwischen Schilddrüsenerkrankungen und Panikattacken. Erkrankungen wie Hashimoto oder eine Schilddrüsenüberfunktion können bei Betroffenen zu erheblichen Problemen führen.

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion lässt sich die Problematik relativ einfach erklären: Schilddrüsenhormone regulieren den Stoffwechsel unseres Körpers. Wenn diese Hormone in zu hoher Konzentration vorhanden sind, beschleunigen sie den Herzschlag, was wiederum zu einer schnelleren Atmung führt.

Diese beschleunigte Atmung kann eine chronische Hyperventilation hervorrufen.

Die Behandlung einer Schilddrüsenüberfunktion erfordert in der Regel ärztliche Maßnahmen, insbesondere wenn erhöhte TRAK-Antikörper vorliegen, die auf Morbus Basedow hinweisen.

Es ist wichtig, nicht nur den TSH-Wert, sondern auch die freien Schilddrüsenhormone (fT3, fT4) im Blut zu überprüfen, um eine genaue Diagnose zu stellen. Eine medikamentöse Behandlung ist in diesen Fällen oft notwendig.

Hashimoto hingegen ist eine Autoimmunerkrankung und die häufigste Ursache für eine Schilddrüsenunterfunktion. Doch auch im Rahmen von Hashimoto kann es kurzfristig zu Schilddrüsenüberfunktionen kommen, insbesondere in Stresssituationen.

Die Schilddrüse setzt dann vermehrt Hormone frei, was zu ähnlichen Symptomen wie bei einer Schilddrüsenüberfunktion führen kann.

Diese plötzlichen Hormonausschüttungen können Panikattacken auslösen, die in einigen Fällen so intensiv sein können, dass sie lebensbedrohlich werden.

Daher ist es wichtig, Hashimoto gezielt zu behandeln. Hierbei spielen oft ernährungsmedizinische Ansätze eine Rolle, da Stress und Hyperventilation häufig Magen-Darm-Probleme verschärfen, die wiederum die Schilddrüsensymptome beeinflussen.

Obwohl Atemübungen zur Unterstützung hilfreich sein können, sollten Betroffene den Fokus auch auf die Behandlung der Schilddrüse legen, um die Entzündlichkeit der Schilddrüse zu reduzieren, unabhängig davon, ob es sich um eine Über- oder Unterfunktion handelt.


Quellen: The Anxious Brain The Influence of Stress on the Nervous System., Hypertriglyceridemia Is there a role for prophylactic apheresis? A case report.

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