Logo
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Gefühle fühlen

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Gefühle Fühlen: Eine Achtsame Körperreise

Viele Menschen erleben, dass sie in stressigen Momenten nicht so leicht zur Ruhe kommen selbst dann, wenn sie sich bewusst entspannen wollen.

Oft liegen unterschwellig Gedanken oder Emotionen im Hintergrund, die sich bemerkbar machen. Es ist hilfreich, sich in solchen Momenten einen kurzen Moment für einen achtsamen Selbst-Check-in zu nehmen: Wie ist die Aktivität der Gedanken? Welche Gefühle sind im Körper spürbar? Wie fließt der Atem?

Oft wird dabei schnell deutlich, was innerlich beschäftigt und wie sich das im Körper zeigt.

Meine Einladung: Wenden Sie sich dem zu, was gerade da ist, und geben Sie diesen Empfindungen Raum. Aus Therapie und Coaching wissen wir, dass Gefühle, die bewusst wahrgenommen, benannt und gewürdigt werden, sich verändern können.

Nur wenn sie nicht weggeschoben, sondern freundlich betrachtet werden, besteht die Möglichkeit, dass sie sich lösen und gehen.

Es gibt den treffenden Satz: Gefühle sind dazu da, um gefühlt zu werden.

Wer innere Empfindungen ständig vermeidet, verknüpft diese oft mit unangenehmen Erinnerungen und blockiert so den Verarbeitungsprozess. Das bedeutet jedoch nicht, sich selbst zu überfordern.

Sollte eine Emotion zu überwältigend wirken, ist es ratsam, sich Unterstützung zu holen bei einer vertrauten Person, einem Coach oder Therapeuten.

Körperliche Achtsamkeit: Schritt für Schritt

Beginnen Sie damit, die Augen zu schließen und die Aufmerksamkeit durch den Körper wandern zu lassen.

Starten Sie im Kopf, spüren Sie Gesicht, Kiefer, Hals, Schultern, Arme, Hände, spüren Sie Brustkorb und Herzraum. Gehen Sie weiter zum Bauch, Rücken, Becken, Gesäß, Oberschenkeln, Knien bis zu den Füßen.

Überall dort, wo Sie Unwohlsein wahrnehmen, verweilen Sie einen Moment.

Kehren Sie dann zu jener Körperstelle zurück, die am deutlichsten Aufmerksamkeit braucht. Begegnen Sie ihr mit liebevoller Neugier, ohne sofort eine Antwort zu erwarten.

Es genügt, einfach anwesend zu sein, ohne zu bewerten oder etwas verändern zu wollen.

Pendeln Sie im Bewusstsein zwischen dieser Empfindung und der Wahrnehmung des Körpers als Ganzes.

Spüren Sie Ihre Aufrichtung, die Unterstützung durch den Boden, das Gefühl der Verbundenheit mit dem Hier und Jetzt. Mit jedem Ausatmen vertiefen Sie Ihre Annahme dessen, was Sie spüren.

Sie können sich vorstellen, Ihr verunsicherter oder gespannter Körperbereich wird wie ein Kind auf den Schoß genommen und getröstet.

Atmung und Körperwahrnehmung in Einklang bringen

Lenken Sie Ihren Atem gezielt in die verspannte Stelle Ihres Körpers.

Vielleicht spüren Sie einen Druck, eine Schwere, ein Ziehen. Ihr Atem kann diesen Bereich sanft berühren und beruhigen. Sie können diesen Prozess durch langsame, kleine Bewegungen der Wirbelsäule unterstützen ähnlich wie beim Trösten eines Kindes.

Versuchen Sie, Zunge, Kiefer und Gesichtsmuskulatur bewusst zu entspannen.

Manchmal löst sich dadurch Unruhe, manchmal auch Traurigkeit, Ungeduld oder Wut. Erlauben Sie all diesen Empfindungen, da zu sein.

Spüren Sie, wie Ihr Atem die betroffene Stelle mit Sanftheit streichelt und ein Gefühl von Sicherheit vermittelt. Vielleicht bemerken Sie, wie Speichelfluss einsetzt ein Zeichen dafür, dass Ihr Körper in den Rest-and-Digest-Modus wechselt und Entspannung zulässt.

Bauen Sie keine Eile auf diesen Prozess aus. Bleiben Sie in diesem Raum, solange es Ihnen angenehm erscheint. Nach und nach kann sich das Unwohlsein lösen manchmal verwandelt sich die Empfindung sogar in ein Gefühl von Leichtigkeit oder Wonne.

Integration am Ende

Zum Abschluss nehmen Sie den gesamten Körper wahr, von Kopf bis Fuß. Spüren Sie Ihre Verbindung zum Raum, riechen Sie die Luft, fühlen Sie die Unterlage.

Öffnen Sie langsam die Augen, bevor Sie wieder ins Alltägliche zurückkehren.


Quellen: Gender differences in the influence of app-based mindfulness meditation on emotion regulation a randomised controlled trial.

© Dr. Gersch Zentrum für funktionelle Langlebigkeitsmedizin, Steinmetzstraße 3, 67655 Kaiserslautern | Tel. 0631 / 34 35 97 38 | Impressum | Datenschutz | Verträge hier kündigen oder widerrufen | Kostenlose Video-Kompaktkurse mit Dr. Gersch | Youtube-Kanäle Autoimmunerkrankungen, Atemtherapie & Langlebigkeitsmedizin | TikTok | Podcast