![]()
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Fasten kann eine äußerst wirkungsvolle Methode sein, um den Körper zu unterstützen. Jedoch gibt es einige wichtige Aspekte zu beachten, um negative Auswirkungen zu vermeiden.
Einer dieser Aspekte ist der Control Pause (CP)-Wert, der als Indikator für die CO2-Toleranz und damit indirekt für die Stresssituation des Körpers gilt.
Beim Fasten erfährt der Körper einen hormetischen Effekt.
Das bedeutet, dass der Körper durch den Nahrungsentzug unter Stress gesetzt wird. Dies führt dazu, dass der Körper mehr Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin ausschüttet, um auf seine Fettreserven zuzugreifen.
Menschen mit bereits niedrigen CO2-Werten oder einer schlechten Kontrollpause könnten dadurch noch mehr unter Stress geraten.
Fasten verringert die Menge an CO2, die der Körper produziert, da weniger oder keine Kohlenhydrate konsumiert werden.
Hierdurch sinkt die CO2-Produktion um etwa 30%, was den CP-Wert beeinflusst. Menschen mit einem niedrigen Ausgangs-CP-Wert könnten feststellen, dass Fasten ihnen mehr schadet als nützt.
Die Konsequenz eines niedrigen CP-Werts beim Fasten betrifft das Wohlbefinden.
Bei gesunden Menschen mit hohen CP-Werten führt ein temporäres Absinken um rund 20% oft zu keinen ernsten Symptomen. Aber für Menschen, deren CP-Wert bereits niedrig ist, kann ein weiterer Abfall signifikante Probleme hervorrufen.
Daher ist es essenziell, den eigenen CP-Wert zu kennen und gegebenenfalls durch Atemtraining zu verbessern, bevor man Fastenpraktiken aufnimmt.
Jeder sollte seinen CP-Wert messen und sicherstellen, dass dieser mindestens bei 25 Sekunden liegt, bevor man mit dem Fasten beginnt.
Ein höherer Sicherheitsabstand schützt besser vor negativen Reaktionen. Maßnahmen wie Saunieren, anstrengender Sport oder Fasten sollten nur durchgeführt werden, wenn der CP-Wert ausreichend hoch ist.
Falls Ihr CP-Wert niedrig ist, sollten Sie sich darauf konzentrieren, diesen zunächst zu erhöhen. Dies können Sie durch gezieltes Atemtraining erreichen, um dann sicher und effektiv von den Vorteilen des Fastens zu profitieren.