![]()
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Und wieder einmal begegnen wir einer alltäglichen Situation, die bei vielen Menschen für Unruhe sorgt: Stress bei Atemübungen. Gerade in Momenten, in denen wir uns Entspannung erhoffen, kann das Gegenteil eintreten – zusätzlicher Stress.
Doch wie geht man am besten damit um, wenn eine Atemübung überwältigend wird?
Es ist wichtig zu erkennen, dass der Weg durch die Anspannung nicht immer der beste ist. Sich durch eine Atemübung zu zwingen, führt oft zu noch mehr Stress für den Körper und beeinträchtigt die Atmung weiter.
Stattdessen empfiehlt es sich, einen Schritt zurückzutreten und mit Achtsamkeit zu reagieren.
Ich persönlich verfolge zwei Ansätze. Zuerst wende ich mich einer kleinen Achtsamkeitsübung zu.
Einen ruhigen Ort aufsuchen, sich setzen oder legen und einfach bewusst den Atem wahrnehmen. Die Hand auf den Bauch zu legen und den Bauch atmen zu lassen, kann Wunder bewirken. Allein das Beobachten des Atems hilft, einen Gang zurückzuschalten und wieder bei sich anzukommen.
Als zweiten Schritt empfehle ich eine sanfte Atemaufwärmübung. Eine sogenannte Breath-Hold-Übung, bei der der Atem für die Dauer der halben gemessenen Morgen-CPs angehalten wird, kann dabei besonders wirkungsvoll sein.
Nicht zu vergessen ist, dass es in solchen Momenten keinesfalls angebracht ist, sich durch die Übung zu kämpfen. Eine Pause einzulegen, zu spazieren oder sich mit etwas anderem zu beschäftigen, kann oft hilfreicher sein.
Dabei ist es auch möglich, die Intensität der Atemübung anzupassen, sollte man sich für einen erneuten Versuch entscheiden.
Atemübungen haben das Potenzial, Stress abzubauen und uns das Gefühl zu geben, den Stress loszuwerden.
Doch je nach persönlicher Situation und Gefühlslage kann es vorkommen, dass eine Atemübung zusätzlichen Stress verursacht. In diesen Fällen ist es ratsam, eine Pause einzulegen oder die Übung zu modifizieren, indem man beispielsweise die Intensität verringert.
Wichtig ist, auf den eigenen Körper zu hören und die Atemübung so anzupassen, dass sie zur Quelle der Entspannung wird, statt zusätzlichen Stress zu erzeugen. Dadurch kann man die vollen Vorteile der bewussten Atmung nutzen und ein tieferes Verständnis für den eigenen Körper und dessen Bedürfnisse entwickeln.