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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Die Polyvagaltheorie - kalt, der Ohnmacht nahe, sehr müde - ist mein Vagusnerv überaktiv?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Die Polyvagaltheorie beschreibt zwei Hauptkomponenten des autonomen Nervensystems: den Vagusnerv und das sympathische Nervensystem. Der Vagusnerv übernimmt dabei die beruhigende Rolle, während das sympathische Nervensystem eher aktivierend wirkt.

Es ist wichtig zu wissen, dass der Vagusnerv selbst in zwei Teile unterteilt werden kann. Wir sagen oft in der Atemtherapie, dass wir einen aktiven Vagusnerv anstreben. Der Vagusnerv besteht jedoch aus zwei Teilen, die unterschiedlich funktionieren.

Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit dem Auto und sehen im Scheinwerferlicht plötzlich ein Reh. Ihre Reaktion auf diesen Schockmoment entspricht einer uralten Reaktion des Vagusnervs. In einer solchen extremen Stresssituation kann das urtümliche Verteidigungssystem aktiviert werden, das eine Art Schockstarre oder Totstellreflex auslöst.

Interessanterweise erleben Menschen manchmal ähnliche Reaktionen, beispielsweise unter Narkose. Wenn Sie jemanden in Narkose legen und ihm das Bewusstsein nehmen, kann es passieren, dass die Herzfrequenz und der Blutdruck zuerst sinken, weil Sie den Stress weggenommen haben.

Sollte der Körper jedoch den Stress als zu groß empfinden und keine Möglichkeit zur Antwort haben, kann das Nervensystem weiter regulieren, obwohl Medikamente wirken.

Ich habe in meiner Zeit als Anästhesist oft beobachtet, wie die Herzfrequenz von Patienten unter Narkose immer langsamer wurde, bis sie letztendlich möglicherweise stehen blieb.

Dies ist die extremste Ausprägung dieser alten Überlebensstrategie, bei der der Körper versucht, sich totzustellen.

Im Alltag passiert dies zum Glück selten. Wenn Sie jedoch bemerken, dass Sie plötzlich sehr müde werden und sich kaum bewegen können, könnten Sie dies überprüfen, indem Sie Ihren Puls messen.

Sollte Ihr Puls sehr langsam sein, könnte dies eine Überaktivierung des Vagusnervs anzeigen.

Um den Vagusnerv wieder zu regulieren, können Sie probieren, die Luft anzuhalten, um das sympathische Nervensystem zu stimulieren und die Herzfrequenz zu erhöhen.

Dies kann die Situation möglicherweise auflösen.

Es ist immer wichtig, solche Symptome ernst zu nehmen und ggf. mit einem Arzt darüber zu sprechen, um die bestmögliche Behandlung zu erhalten.


Quellen: Autonomic nervous system and endocrine system response to upper or lower cervical spine mobilization in males with persistent post-concussion symptoms a proof-of-concept trial.

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