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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Zuerst messen wir den Kontrollpause-Wert (CP) und den Puls. Diese Werte sollten notiert werden. Dann setzen wir uns aufrecht auf die vordere Kante eines Stuhls, die Hände auf die Oberschenkel gelegt, und entspannen vollständig die Atemmuskulatur.
Besonders der Bauch sollte locker sein, damit er sich nach außen wölben kann.
Beginnen Sie mit ruhiger Atmung in den Bauch und vermeiden Sie Brustatmung. Reduzieren Sie dabei die Tiefe der Atmung um etwa 10 Prozent.
Die Frequenz der Atemzüge bleibt unverändert, nur die Tiefe wird verringert.
Zu Beginn wird sich die reduzierte Atmung leicht anfühlen. Bald wird sich ein leichtes Gefühl von Atemnot einstellen.
Sollte dieses Gefühl zu stark werden, kehren Sie zu normaler Atmung zurück und versuchen es danach erneut, aber reduzieren Sie die Tiefe weniger stark.
Es gibt einen natürlichen Reflex, der die Atmung bei Kopfneigung nach vorne und Blickrichtung nach oben reduziert.
Dies kann den Prozess erleichtern, ist aber nicht essenziell.
Ziel ist es, das leichte Gefühl von Atemnot für zwei bis drei Minuten zu halten, bis es sich nicht mehr unangenehm anfühlt.
Dies signalisiert Ihrem Körper, höhere CO2-Werte zu akzeptieren. Diese Phase kommt ungefähr 5 bis 10 Minuten nach Beginn der Übung.
Nach Abschluss der Übung, dem Atmen in reduzierter Tiefe, messen wir erneut den CP-Wert und den Puls.
Der CP-Wert sollte mindestens gleich, idealerweise höher sein, und der Puls niedrig oder unverändert.
Diese Übung reduziert Stress nicht nur durch das CO2, sondern auch durch die behutsame Praxis an sich.
Vermeiden Sie zu starken Stress oder Unbehagen, indem Sie die Übung kürzer oder die Atemtiefe weniger stark verringern. Ziel ist es, eine dauerhafte Entspannung bei erhöhter CO2-Akzeptanz zu erreichen.
Regelmäßige Durchführung dieser Übung führt zum nachhaltigen Erfolg. Wichtig ist die Kontinuität und die Anpassung der Übungsschritte an Ihren persönlichen Fortschritt.