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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Die Grundidee, und das ist jetzt das, vielleicht für Sie neu sein mag, ist, warum ein Asthmaanfall auftritt. Er spielt sich sowohl auf struktureller als auch auf chemischer Ebene ab. Sie haben in den Luftwegen, in der Luftröhre und den Bronchiolen glatte Muskulatur an deren Rand, die sich weit stellen und zusammenziehen kann.
Dieses Zusammenziehen und Weitstellen wird von relativ autonomen Prozessen des Körpers reguliert. Im Asthmaanfall ist es eine Situation, wo diese glatte Muskulatur sich engstellt.
Die gängige Behandlung modernerweise läuft auf verschiedenen Schienen ab.
Eine Option ist die Verabreichung von Beta-Mimetikum. Diese Medikamente zwingen den Körper, die Atemwege weit zu stellen. Es handelt sich dabei allerdings um eine symptomatische Maßnahme, das heißt, sie betrifft die Symptome und nicht die Ursachen des Asthmaanfalls.
Eine andere Variante ist die anti-entzündliche Therapie, zum Beispiel mit Cortison oder anderen spezifischen Entzündungshemmern. Letztendlich geht es darum, die entzündlichen Reize zu neutralisieren, um die Verengung der Atemwege zu verhindern.
Interessanterweise wird die glatte Muskulatur auch über die Menge an Kohlenstoffdioxid im Körper reguliert. Kohlenstoffdioxid hat verschiedene Aufgaben im Körper, unter anderem entspannt es die glatte Muskulatur.
Menschen, die einen Asthmaanfall haben, neigen dazu, schnell und tief zu atmen, in dem Versuch, mehr Sauerstoff zu bekommen. Infolgedessen atmen sie jedoch auch mehr Kohlenstoffdioxid aus, als produziert wird.
Dadurch sinkt der CO2-Spiegel im Körper, was die glatte Muskulatur veranlasst sich weiter zu verengen.
Um diese Spirale zu durchbrechen, geht es oft darum, die Atmung zu verlangsamen, um den CO2-Spiegel im Körper wieder ansteigen zu lassen und die Verkrampfung der Atemmuskulatur zu lösen.