Logo
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Darf man in Ausnahmefällen durch den Mund atmen, beispielsweise bei einer Nasendusche oder beim Lachen?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Die Frage, ob es in Ausnahmefällen in Ordnung ist, durch den Mund zu atmen, lässt sich mit einem klaren Ja beantworten, jedoch sollten solche Situationen die Ausnahme bleiben. Bei einer Nasendusche beispielsweise, ist es vollkommen in Ordnung, wenn Sie kurzzeitig durch den Mund atmen.

Ebenso bei starkem Lachen oder Niesen kann es vorkommen, dass Sie unwillkürlich durch den Mund atmen.

Die grundsätzliche Idee ist jedoch, sich anzugewöhnen, stets durch die Nase zu atmen.

Dies gilt auch während einer Nasendusche. Wenn die Nase gesäubert wird, atmen Sie durch die Nase und lassen das Wasser von selbst wieder ablaufen. Sollte weiterhin Flüssigkeit in der Nase verbleiben, können Sie diese vorsichtig durch eine Ausatmung beseitigen.

Das Ziel ist es, einen hohen CO2-Spiegel im Körper zu halten, da ein Absinken des CO2-Spiegels durch verstärktes Mundatmen negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Wenn Sie das Gefühl haben, zu viel durch den Mund geatmet zu haben, ist es ratsam, eine sogenannte "Kontrollpause" einzulegen.

Dies bedeutet, dass Sie einige Sekunden bewusst den Atem anhalten, um den CO2-Spiegel wieder zu normalisieren.

Diese Technik ist auch im Alltag anwendbar, beispielsweise nach intensivem Lachen.

Sie werden feststellen, dass es häufiger zu unbewussten Atempausen kommt, wenn Ihre CO2-Spiegel niedrig sind. Durch regelmäßig geübte Atempausen können Sie Ihrem Körper beibringen, automatisch den Atem wieder in Balance zu bringen.

Dies erfordert anfangs ein wenig Übung, doch es lohnt sich, da es langfristig zu einer verbesserten Atmung und Gesundheit führt.


Quellen: Walk test and school performance in mouth-breathing children.

© Dr. Gersch Zentrum für funktionelle Langlebigkeitsmedizin, Steinmetzstraße 3, 67655 Kaiserslautern | Tel. 0631 / 34 35 97 38 | Impressum | Datenschutz | Verträge hier kündigen oder widerrufen | Kostenlose Video-Kompaktkurse mit Dr. Gersch | Youtube-Kanäle Autoimmunerkrankungen, Atemtherapie & Langlebigkeitsmedizin | TikTok | Podcast