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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

CP messen und blockierende Glaubenssätze

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Die Wichtigkeit der CP-Messung und die Rolle von Glaubenssätzen bei der Behandlung chronischer Hyperventilation

Die Atemtherapie ist ein wertvolles Werkzeug zur Behandlung chronischer Hyperventilation.

Besonders effektiv wird sie, wenn Sie es schaffen, täglich konsequent mindestens zweimal 15 Minuten für die Atemübungen zu reservieren und diese genau zu dokumentieren.

Warum ist das so wichtig?

Zum einen ist es entscheidend, dass Sie die Erfolge Ihrer Atemübungen überprüfen können.

Ohne diese Überprüfung besteht die Gefahr, dass Sie früher oder später aufhören oder dass die Atemübungen keinen nachhaltigen Erfolg zeigen.

Unser Programm beginnt daher damit, Ihnen den Hintergrund der chronischen Hyperventilation zu erklären.

Es ist wichtig zu verstehen, warum Hyperventilation auftritt und welches Konzept wir verfolgen, um dieses Problem anzugehen. In den ersten Wochen des Programms lernen Sie daher ausschließlich die theoretischen Grundlagen kennen.

Sobald Sie die Grundlagen verstanden haben, gehen wir zur praktischen Anwendung über. Ein zentraler Bestandteil unserer Therapie ist die Kontrollpause (CP), die regelmäßig gemessen werden sollte.

Am Anfang reicht es aus, die CP morgens und abends zu messen. Später sollte die CP auch vor und nach den Atemübungen kontrolliert werden.

Warum ist die regelmäßige Messung der CP so notwendig?

Bei der Atemtherapie kann es zu Anfang Fortschritte geben, weil grobe Fehler vermieden werden.

Aber diese Erfolge können schnell wieder verloren gehen, wenn die CP nicht kontinuierlich gemessen wird. Auch nach den ersten Wochen sollten Sie sich die Angewohnheit bewahren, die CP regelmäßig zu messen.

So können Sie frühzeitig bemerken, wenn sich Ihre Werte verschlechtern.

Ein weiteres wichtiges Thema sind die Glaubenssätze, die unser Verhalten beeinflussen. Glaubenssätze sind tief verwurzelte Überzeugungen, die bereits in der Kindheit geprägt werden.

Zum Beispiel kann der Glaubenssatz 'Beiße die Zähne zusammen' zu einer chronischen Verspannung des Kiefers führen. Solche Überzeugungen können auch unser Atemverhalten beeinflussen und sollten daher hinterfragt werden.

Ich teile ein wenig aus meiner persönlichen Geschichte: Als junger Erwachsener hatte ich schweres Asthma und viele Allergien. Durch konsequente Atemübungen und die regelmäßige Messung meiner CP habe ich meine Symptome erheblich lindern können.

Heute kann ich mit einem CP-Wert von 45 oder 50 in eine Sommerwiese gehen und reagiere kaum mehr allergisch. Das Beispiel zeigt, wie wichtig die CP-Messung für den langfristigen Erfolg ist.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Atemtherapie bei chronischer Hyperventilation nur dann dauerhaft erfolgreich ist, wenn sie konsequent durchgeführt und die Erfolge regelmäßig dokumentiert werden.

Die Auseinandersetzung mit eigenen Glaubenssätzen kann ebenfalls zu einer verbesserten Atemtechnik beitragen.


Quellen: Hypocapnia in women with fibromyalgia., Effect of Hope Theory combined with active cycle of breathing techniques on pulmonary rehabilitation among COPD patients A quasi-experiment study., Feasibility of a telehealth breathing intervention for patients with idiopathic pulmonary fibrosis., Effect of Buteyko breathing technique on clinical and functional parameters in adult patients with asthma a randomized controlled study.

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