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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Ist die Haltung beim Messen des Kontrollpausen-Werts (CP) relevant? Ja, definitiv. Der CP ist primär ein Selbstmonitoring-Tool. Es geht nicht darum, einen besonders guten Wert zu messen, sondern einen realistischen.
Besonders wichtig ist es, den schlechtesten CP-Wert zu erfassen, insbesondere nach dem Aufwachen.
Während der Nacht hyperventiliert der Körper oft, was in der Regel den CP-Wert absinken lässt.
Daher empfiehlt es sich, den CP direkt im Bett zu messen, bevor große Bewegungen vorgenommen werden. Jede Bewegung aktiviert das Nervensystem ein wenig und kann den CP-Wert beeinflussen, was die Genauigkeit des Messergebnisses beeinträchtigen kann.
Auch tiefes Ein- und Ausatmen vor der Messung kann den CP vorübergehend erhöhen und somit verfälschte Werte liefern.
Sogar das Sitzen auf der Bettkante kann den CP-Wert verändern.
Falls Sie es bevorzugen, im Sitzen zu messen, sollten Sie dies immer unter den gleichen Bedingungen tun, damit die Werte besser vergleichbar sind. Wichtig ist, herauszufinden, wo der CP-Wert am niedrigsten ist.
Manche Menschen finden, dass ihr CP im Liegen tiefer ist, während andere im Sitzen bessere Werte erzielen.
Denken Sie daran, dass das Ziel der Atemtherapie darin besteht, den CP-Wert rund um die Uhr auf mindestens 35 zu bringen.
Zu guten Zeiten kann der CP-Wert deutlich höher liegen, aber entscheidend ist, dass der niedrigste Wert über 35 bleibt. Dafür ist es notwendig, den schlechtesten CP-Wert zu messen und das ist in der Regel morgens direkt nach dem Aufwachen der Fall.