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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Buteyko-CP bei ME/CFS

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Die Bedeutung der Kontrollpause bei ME-CFS

Wenn wir über ME-CFS und schlechte CP-Werte sprechen, erscheint es fast logisch, dass diese Erkrankung mit schlechten CP-Werten einhergeht.

Viele Menschen können sich einfach nicht vorstellen, wie es ist, wenn jemand eine gewisse Strecke spazieren geht und danach nur noch auf der Couch liegen kann.

Die Kontrollpause (CP) hilft, diese Zustände messbar zu machen.

Sollten Betroffene während eines Fatigue-Schubs einen guten CP-Wert haben, würde das ganze Modell wenig Sinn ergeben. Denn bei einem Erschöpfungszustand fällt der CP-Wert massiv und zeigt an, wie schlecht es dem Betroffenen geht.

Diese Erkenntnis ermöglicht es, den CP zu nutzen, um die Menge an Bewegung herauszufinden, die für Menschen mit ME-CFS noch gut ist. Das Ziel ist, ausreichend Bewegung zu haben, ohne die eigenen Grenzen zu überschreiten.

Die Bewegung soll den CP-Wert erhöhen und nicht verschlechtern.

Ein Beispiel: Gehe ich spazieren und messe meinen CP nach 100 Metern ist er gleich, höher oder niedriger? Nach 500 Metern oder 800 Metern? Dabei finde ich heraus, ab wann mein CP-Wert beginnt zu fallen.

Ideal wäre, die Bewegung vorher zu beenden, um vom Spaziergang zu profitieren.

Menschen mit ME-CFS haben oft das Ziel, ihre Belastbarkeit zu steigern. Durch richtige Bewegung in der passenden Dauer kann der CP-Wert positiv beeinflusst werden.

Dies gilt auch für andere Betroffene ohne ME-CFS.

Beispielsweise könnte herausgefunden werden, dass eine moderate Bewegung von etwa zwölf Minuten zu einem Anstieg des CP-Wertes führt.

Eine Bewegung von neun Minuten zeigt kaum Effekt, und bei zwanzig Minuten bleibt der CP-Wert gleich. Bei 45 Minuten sinkt der CP-Wert oft wieder.

Das Wissen um den sogenannten Sweetspot hilft, das ideale Maß an Belastung zu finden.

Diese Zeitspanne kann sich jedoch verändern, und es ist wichtig, diesen Sweetspot regelmäßig neu zu bestimmen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Atemtherapie ist, den Zusammenhang von Abfällen des CP-Wertes zu erkennen.

Beispielsweise könnte der CP-Wert am Morgen in Ordnung, doch gegen Abend schlecht sein. Hier hilft eine detaillierte Aufzeichnung, um den genauen Zeitpunkt und die Ursache der Abfälle zu erkennen.

Ziel ist, den CP-Wert über den Tag hinweg konstant zu halten.

Diese Techniken können komplex erscheinen. Individuelle Beratung und regelmäßige Überprüfung der CP-Werte sind daher wichtig, um die richtige Balance zu finden und langfristig Erleichterung zu erfahren.


Quellen: Lower hair cortisol concentration in adolescent and young adult patients with Myalgic EncephalomyelitisChronic Fatigue Syndrome and Q-Fever Fatigue Syndrome compared to controls.

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