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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Viele Menschen nehmen an, dass der Genuss von Sprudelwasser einen direkten Effekt auf den CO2-Gehalt im Blut hat. Doch so einfach ist das nicht. Die Aufnahme von Kohlensäure in Getränken erhöht unseren CO2-Gehalt nicht signifikant.
Der menschliche Organismus reguliert den CO2-Spiegel im Blut ganz eigenständig und lässt sich durch das Trinken von sprudelndem Wasser nicht beeinflussen.
Vielmehr sind es Verdauungsvorgänge sowie körperliche Bewegung, die maßgeblich zur Produktion von CO2 beitragen.
Während Sie sich bewegen, insbesondere bei entspannter Stimmung und mit ruhiger Nasenatmung, produziert Ihr Körper CO2 auf effektive Weise. Und gerade diese körperliche Aktivität sorgt dafür, dass der CO2-Partialdruck im Blut ansteigt, was wiederum eine Vielzahl physiologischer Vorteile haben kann.
Es ist zu beachten, dass Stress oder eine hektische Atmung diesen Effekt hemmen können. Erst das Zusammenspiel aus Entspannung und gleichmäßiger Nasenatmung ermöglicht, dass Sie das selbstproduzierte CO2 optimal nutzen können.
Und es lohnt sich, auf solche natürlichen Wege zur Regulation des eigenen CO2-Haushalts zu setzen, anstatt auf weitverbreitete, aber nicht wirksame Alltagsmythen zu vertrauen. Sprudelwasser mag zwar erfrischend schmecken, doch einen direkten medizinisch relevanten Einfluss auf Ihren CO2-Spiegel entfaltet es eben nicht.
Für die bestmögliche Unterstützung Ihrer Atmung und zur Reduktion von Beschwerden durch Hyperventilation empfiehlt es sich, regelmäßig auf achtsame körperliche Aktivität und eine ruhige, nasale Atmung zu achten.
Ihr Körper produziert dabei auf natürliche Weise das benötigte CO2, das für viele Stoffwechselprozesse von zentraler Bedeutung ist.