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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Die Ursachen für eine chronische Sinusitis sind vielfältig. Zunächst gibt es bestimmte Risikofaktoren, die eine Rolle spielen. Häufig sind Allergien wie Hausstaubmilbenallergien ursächlich.
Diese Allergien führen zu einer chronischen Schwellung der Schleimhäute. Stellen Sie sich vor, Sie schlafen in einem Bett, das stark mit Hausstaubmilben belastet ist. Dies würde zu einer ständigen Schleimhautschwellung führen.
Neben den Allergien gibt es auch Schleimhautwucherungen wie Nasenpolypen, die das Risiko einer chronischen Sinusitis erhöhen. Diese Vergrößerungen der Schleimhaut begünstigen das Anschwellen und Verstopfen der Nasenhöhlen.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist ein verschleppter Infekt. Wenn das Immunsystem bestimmte Bakterien nicht vollständig eliminiert, kann dies zu einer chronischen Entzündung führen.
Ebenso entwickelt sich eine dysfunktionale Atmung oft nach einem Infekt. In diesem Zusammenhang atmet die betroffene Person häufig durch den Mund anstatt durch die Nase. Dies verschlimmert die Verstopfung der Nase nur weiter.
Normalerweise sollten wir nur durch die Nase atmen, da dies die natürliche Atmungsweise ist. Babys, die gesund sind, haben große Probleme, wenn ihre Nase verstopft ist, da sie nicht durch den Mund atmen können.
Auch bei Tieren beobachtet man dies; sie atmen ebenfalls fast ausschließlich durch die Nase.
Wenn wir jedoch durch den Mund atmen, atmen wir nicht nur mehr Luft, sondern auch überschüssiges Kohlendioxid aus.
Dieses Kohlendioxid ist jedoch wichtig, da es zu Abschwellungen der Schleimhäute beiträgt. Bei niedrigen Kohlendioxid-Spiegeln hingegen schwellen die Schleimhäute an. Ein Mangel daran verschlimmert daher die Problematik geschwollener Schleimhäute und kann aus einer akuten Erkältung leicht eine chronische Sinusitis machen.
Unser Atemrhythmus und die Atemfrequenz werden von einem Sensor im Kopf gesteuert, der seit unserer Geburt vorhanden ist. Dieser kann sich durch wochenlanges Atmen durch den Mund verändern.
Auch nach Abklingen eines Infekts kann die falsche Atmung beibehalten werden, was den Zustand weiter verschlechtert.