![]()
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Und so beginnt die Verbesserung Ihres Wohlbefindens oft mit einem Atemzug. Kohärentes Atmen, eine Technik, die den Rhythmus und die Tiefe Ihrer Atmung steuert, kann eine signifikante Auswirkung auf Ihren Körper und Geist haben.
Diese Atemtechnik wird typischerweise durchgeführt, indem man für vier Sekunden einatmet und danach zwei Sekunden pausiert. Dann folgt ein Ausatmen über vier Sekunden und eine erneute Pause von zwei Sekunden.
Viele Menschen spüren eine allgemeine Verbesserung ihres Zustandes durch diese Methode, allerdings zeigen Nachmessungen des CP (Control Pause) oftmals, dass, obwohl der Puls sinkt, der CP-Wert sich verringert.
Um diesem Effekt entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, den CP bereits wenige Minuten nach der Atemübung zu messen, anstatt erst nach 10 bis 15 Minuten. Wenn sich herausstellt, dass der CP-Wert gesunken ist, deutet dies darauf hin, dass die Atemtechnik eventuell angepasst werden muss, um eine Hyperventilation zu vermeiden.
Ein Grund für den sinkenden Puls während dieser Übung ist die Aktivierung des Vagusnervs durch langsames Ausatmen, was den sogenannten Vagotonus vergrößert und dadurch den Puls senkt.
Wenn der CP-Wert dabei fällt, kann das darauf hinweisen, dass Sie während der Übung hyperventiliert haben – das heißt, dass das Atemvolumen zu groß war.
Eine Möglichkeit, dies zu korrigieren, ist die Verlängerung der Atmung, insbesondere beim Einatmen, um das Atemminutenvolumen und somit die ausgeatmete CO2-Menge zu reduzieren.
Fällt die Anpassung des Einatmens schwer, können auch die Pausen variiert werden. Entscheiden Sie sich je nach gewünschtem Effekt (Erregung oder Entspannung) für eine Verlängerung der Atemanhaltezeit in voller oder leerer Lunge.
Auf der Suche nach der optimalen Anpassung der Atemtechnik können unterschiedliche Herangehensweisen ausprobiert werden. Ziel ist es stets, eine gelungene Balance herzustellen, die den CP-Wert erhält oder verbessert, ohne dabei zu hyperventilieren.
Es ist ein Spiel mit dem Atem, bei dem jeder Atemzug zählt und individuell angepasst werden kann.