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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Korrekte Körperhaltung bei Atemübungen

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Dass gerade stehen oder gerade sitzen. Wir haben ganz oft schon in der Gruppe darüber gesprochen, dass eine aufrechte Körperhaltung, ja, es fällt einem schwer. Man redet ja immer von der natürlich aufrechten Körperhaltung.

Ich glaube, die wenigsten haben sie.

Und ich möchte einfach mal ein kleines bisschen mehr Bewusstsein dafür schaffen, dass man merkt, wenn man wieder so in sich zusammenfällt und einfach dann noch mal so eine kleine Haltungskorrektur vornimmt.

Genau, dass man dann einfach merkt, okay, ich falle jetzt gerade wieder etwas in mich hinein, ich muss mich noch mal etwas aufrichten, weil gerade die aufrechte Körperhaltung ist etwas, das wird tagtäglich in Mitleidenschaft gezogen.

Man hat oft einen sitzenden Beruf, man hat zwar heutzutage auch wirklich die Möglichkeit, an Steharbeitsplätzen zu arbeiten, aber auch hier, wenn sie sich mal beobachten, kann man ganz oft sich selber dabei ertappen, wie man dann immer wieder in sich zusammenfällt.

Es gibt verschiedene Übungen, den unteren Rücken zu stärken. Kann man sich ganz viele Krankenkassen bieten, zum Beispiel auch ein Rückentraining an, oder dass sie sich die ein oder andere Übung, vielleicht, wenn sie im Fitnessstudio sind, dass sie da eine geschulte Person fragen, wie man den unteren Rücken sehr gut trainieren kann.

Für eine aufrechte Körperhaltung ist aber nicht nur der untere Rücken wichtig, sondern auch eine starke, tiefere Bauchmuskulatur.

Genau, wo drauf ich mich heute allerdings konzentrieren möchte, ist einfach mal das Stehen.

Wir stehen einfach mal gemeinsam. Und achten einfach nur mal darauf, wie sich die Atmung anfühlt, wenn wir aufrecht stehen, die Schultern zurück haben, das Becken nach vorne.

Ich habe mir hier jetzt den Stuhl einfach dazu genommen.

Ich persönlich stehe nicht so gerne im freien Raum. Man kann sich auch gegen eine Wand stellen, mit den Füßen, mit den Fersen unten zur Wand, die Schultern hinten an die Wand lehnen. Und achten einfach nur mal darauf, wie sich die Atmung anfühlt, wenn wir aufrecht stehen, die Schultern zurück haben.

Jetzt ist es ja auch ganz oft so, dass dieses längere Stehen einem nach einer gewissen Zeitspanne schwerfällt. Sobald sie merken, dass sie wieder in ihre gekrümmte Haltung hineinfällen oder es wirklich anstrengend wird, den Rücken gerade zu halten, denn diese Muskulatur beanspruchen die meisten selten über den Tag, fangen sie einfach an, sich zwei, drei Schritte zu bewegen.

Einfach ein bisschen hin und her zu laufen. Das funktioniert auch ganz gut im Büro, sollten sie einen Steharbeitsplatz haben.

Das Ganze machen wir auch gleich im Sitzen, einfach um beides mal abzudecken, das Gefühl für eine gerade Haltung im Stehen und auch im Sitzen.

Sie merken, es wird schwierig, einfach mal ein bisschen laufen und dann kommen sie noch mal zurück und richten sich dann noch mal gerade auf. Also, wir nehmen aus dem Hohlkreuz raus, nehmen die Hüfte nach vorne, nehmen die Schultern etwas zurück.

Wir nehmen das Kinn zurück, dass unsere Wirbelsäule eine gerade Linie bildet.

Wenn sie merken, dass das im Rücken anfängt zu ziehen und es unangenehm wird, gehen sie ruhig ein paar Schritte.

Ein paar entspannte Schritte. Das lenkt dann auch noch mal so ein bisschen davon ab, dass man sich ja jetzt so stark darauf konzentriert, aufrecht zu stehen. Und dann einfach noch mal Becken nach vorne, Schultern zurück.

Denken sie daran, die Schultern etwas zurückzunehmen und nicht hängen zu lassen. Wer möchte, kann sich auch gerne noch eine Hand auf den Bauch legen, um den Atem besser wahrzunehmen.

Es ist noch keine Übung. Es geht nur darum, dass sie während der Körperhaltung das Atmen nicht vergessen.

Und auch während sie sich bewegen, wenn sie merken, dass es zu anstrengend wird und sich etwas bewegen, dann versuchen sie mal, beim Laufen auf eine gerade Körperhaltung zu achten.

Gerade beim Laufen tendiert man dazu, wieder in den guten alten Rundrücken zu verfallen. Hüfte nach vorne, Kinn zurück, Schultern zurück. Denken Sie daran, dass diese Haltung nicht immer bei jedem Spaziergang perfekt sein muss, aber das Bewusstsein dafür ist wichtig.

Wenn sie in ihrer gewohnten Haltung gehen, sprich Schultern hängen lassen, Rundrücken, das Becken nach hinten gekippt, wie ist da dann die Atmung? Mir persönlich fällt ganz oft auf, dass meine Atmung im Stress an Tiefe und Geschwindigkeit zunimmt und ich dann meine Körperhaltung korrigieren muss.

Wenn sie ihre Körperhaltung von der gewohnten in die gerade wechseln, werden sie merken, welchen Unterschied das macht. Vorausgesetzt, sie sind in der Bauchatmung. Bei der Brustatmung werden sie diesen Einschnitt nicht so wahrnehmen, aber bei der Bauchatmung wird es ein großes Aha-Erlebnis sein.

Im Sitzen wiederholen wir das Ganze. Setzen sie sich vorne auf die Stuhlkante. Schultern zurück, Hüfte nach vorne und das Kinn etwas zurück. Achten sie darauf, dass sie die Schultern nicht hängen lassen.

Legen sie eine Hand auf den Bauch und nehmen die Atmung wahr. Wenn es unangenehm wird, gehen sie ruhig ein paar Schritte. Auch beim Sitzen merken sie, wie sich das Licht hinsetzt auf die Atmung auswirkt.

Und dann kommen wir zur eigentlichen Atemübung. Letzte Woche haben wir das kohärente Atmen im Muster 6, 4, 6, 4 geübt. Heute wiederholen wir es. Sie können natürlich jedes Atemmuster wählen, das ihnen gut tut.

Wer der heutigen Übung folgen möchte, bleibt bei 6, 4.


Quellen: Efficacy of posture correction band vs. McKenzies exercises on pulmonary function and chest expansion in asymptomatic population with forward head posture.

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