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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Kurz und knapp erklärt - Atemkurve

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Ich möchte Ihnen heute anhand verschiedener Grafiken einige Fehlerquellen aufzeigen, die beim Atmen auftreten können, und die Ihnen möglicherweise nicht bewusst sind. Zum Beispiel kann ein tiefer Seufzer erhebliche Auswirkungen haben.

Sehen wir uns eine vereinfachte Atemkurve an.

In der dargestellten grünen Kurve sehen Sie die normalen Atemzüge, die rhythmisch kommen und gehen. Bei diesen normalen Atemzügen bewegen wir durchschnittlich etwa 500 Milliliter Luft, das sogenannte Atemzugvolumen.

Beachten Sie, dass dies eine vereinfachte Darstellung ist, denn es gibt Unterschiede zwischen einem kleinen, zierlichen Menschen und einem großen Mann.

Wenn wir maximal tief einatmen, können wir ein inspiratorisches Reservevolumen von 2,5 bis 3 Litern Luft erreichen - das ist wirklich viel.

Dieses große Volumen wirkt überraschend, weil es viel größer ist als das normale Atemzugvolumen. Genauso haben wir bei der Ausatmung ein expiratorisches Reservevolumen von etwa 1,2 bis 1,5 Litern.

Kombiniert man die maximale Ein- und Ausatmung, wie man es bei bestimmten Yoga-Übungen tut, kann man mit einem Atemzug etwa 4,5 Liter Luft bewegen. Im Vergleich dazu bräuchte man dafür mehrere normale Atemzüge.

Dies zeigt, dass schon ein scheinbar entspannter tiefer Atemzug ein enormes Volumen an Luft bewegen kann.

Um Bewusstsein dafür zu schaffen: Bei einem normalen Atemzug wird sehr wenig Luft bewegt, und Abweichungen davon können große Effekte haben.

Beim reduzierten Atmen, wie etwa in der Butejko-Methode, soll die Atemtiefe um 10% reduziert werden. Dies ist oft schwer zu fassen. Setzen Sie Ihre Hand auf den Bauch, um Widerstand zu geben, und bekommen Sie ein Gefühl für die richtige Atemtiefe.

Bei Übungen wie 'Viele kleine Atempausen' sollte man die Luft für 3 bis 5 Sekunden anhalten, gefolgt von 10 bis 15 Sekunden normalen Atemzügen. Überprüfen Sie Ihre eigene Atemfrequenz, um den Stress zu vermeiden, und finden Sie ein angenehmes Tempo.

Dies führt zu einer reduzierten Atmung und hilft, den Atemrhythmus ohne größere Abweichungen zu halten.

Beachten Sie mögliche Fehlerquellen: Atemzüge zwischen Anhalten und normales Atmen sollten keine kompensatorischen Veränderungen erleben.

Zu große Atemzüge können kontraproduktiv sein und sich negativ auf die Atmung auswirken.

Durch einfache „nderungen wie ein tiefer Seufzer kann erstaunlich viel Luft bewegt werden.

Vermeiden Sie es, extremes Ein- oder Ausatmen zu üben, um eine gesunde und effektive Atmung zu fördern.


Quellen: Lung function during normal pregnancy.

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