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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Atemübung 07.11.2024

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Die Thematik der chronischen Hyperventilation ist mehr als ein medizinisches Konzept; es ist ein alltägliches Problem, das viele Menschen betrifft. Einer der bedeutendsten Faktoren zur Verbesserung der Atemqualität sind gezielte Atemübungen.

Zu Beginn stellen wir die Wichtigkeit der Entspannung in den Vordergrund. Jeder kann sich anders entspannen, sei es im Sitzen, Liegen oder sogar im Stehen. Finden Sie Ihre bevorzugte Position und nehmen Sie sich die ersten Minuten, um herunterzufahren und sich auf Ihr Atemmuster zu konzentrieren.

Während der Übung liegt der Fokus auf dem Nasen- und Bauchatmen. Für viele Menschen erweist sich dies anfangs als schwierig, jedoch hilft die Vorstellung, wie der Atem durch die Nase fließt und den Bauchraum ausfüllt.

Achten Sie darauf, mit jeder Einatmung eine leichte Wölbung des Bauches zu spüren; die Ausatmung sollte sanft und ohne Zwang erfolgen.

Besondere Beachtung verdient die Rolle der Ausatmung in unserem Atemzyklus.

Anstatt die Ausatmung aktiv zu gestalten, soll sie einfach geschehen. Lassen Sie hierbei los, und erinnern Sie Ihren Körper daran, dass die Einatmung ganz von selbst folgen wird. Erzwingen Sie nichts; lassen Sie die restliche Luft sanft entweichen, ohne zu pressen.

Weiterhin ist die richtige Körperhaltung entscheidend. Eine aufrechte Sitzposition, etwa im Schneidersitz oder auf einem Stuhl sitzend, gewährleistet, dass das Atemzentrum nicht eingeengt wird.

Legen Sie Ihre Hand leicht auf den Bauch, um sich des Atems bewusst zu werden, während Sie sich eine entspannte Kiefer- und Zungenstellung bewahren.

Ein weiterer Tipp bezieht sich auf die Messung der Kontrollpause (CP) nach einer ruhigen Ausatmung.

Der natürliche Impuls zur Einatmung signalisiert Ihren CP, der Ihnen hilft, ein besseres Verständnis Ihrer Atemgewohnheiten zu erhalten.

Schließen Sie die Übungseinheit mit kohärentem Atmen ab.

Atmen Sie etwa fünf Sekunden ein, pausieren Sie für drei Sekunden, atmen Sie wieder fünf Sekunden aus und halten Sie weitere drei Sekunden. Diese Regelmäßigkeit hilft, den Atemrhythmus zu harmonisieren und kann zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens beitragen.

Durch diese Atemübungen kann es Ihnen gelingen, die Symptome der chronischen Hyperventilation zu mindern und einen neuen Zugang zu Ihrer inneren Ruhe zu finden.


Quellen: The Effect of Breathing and Relaxation Exercises on Self-Care Dyspnea and Fatigue in Heart Failure A Randomized Controlled Study., Effects of Chest Physiotherapy on Reducing Dyspnea and Enhancing Functional Independence and Quality of Life in Multilobar Pneumonia A Case Report.

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