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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

6/4 Atemübung + Aufwärmen.

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Und heute befassen wir uns mit einer effektiven Methode, um chronische Hyperventilation zu bekämpfen durch eine spezielle Atemübung, die das kohärente Atmen betont. Kohärentes Atmen, auch bekannt als 6/4-Atemtechnik, ist eine bewährte Methode, um den Körper zu beruhigen und das Atemmuster zu verbessern.

Aber bevor wir in das neue Atemmuster eintauchen, beginnen wir mit einer kleinen Aufwärmübung, um den Übergang zu erleichtern.

Die Anpassung des Atemmusters von dem üblichen 5-3 zu einem 6-4 Rhythmus mag zuerst ungewöhnlich erscheinen.

Jedoch habe ich persönlich festgestellt, dass eine einfache Aufwärmübung den Übergang zu diesem neuen Atemmuster wesentlich erleichtert. Diese Aufwärmübung hilft dem Körper, sich auf die Veränderungen einzustellen und unterstützt dabei, die CO2-Werte besser zu tolerieren.

Dies ist entscheidend, da eine erhöhte Toleranz gegenüber CO2 zu einem beruhigenden Effekt auf den Körper führen kann.

Die Durchführung dieser Atemübung ist relativ simpel und kann im Sitzen, Stehen oder Liegen durchgeführt werden.

Der Schlüssel zu dieser Übung liegt in der Regelmäßigkeit und der korrekten Durchführung. Beginnen Sie damit, den Atem für die Dauer Ihres halben Morgen-CPs (Kontrollpause) anzuhalten und folgen Sie dann mit einer einminütigen normalen Atmung.

Es ist wichtig, ausschließlich durch die Nase ein- und auszuatmen und darauf zu achten, dass die Atmung tief in den Bauch geht.

Die kohärente Atmung erfordert, dass Sie sechs Sekunden lang einatmen, den Atem für vier Sekunden halten, sechs Sekunden ausatmen und dann erneut für vier Sekunden den Atem halten.

Dieser Zyklus sollte kontinuierlich und ohne Anstrengung durchgeführt werden. Nehmen Sie sich die Zeit, langsam ein- und auszuatmen, und stellen Sie sich Ihren Atem wie eine sanfte Welle vor. Die Möglichkeit, den Atem fließen zu lassen, trainiert nicht nur die Atemmuskulatur, insbesondere das Zwerchfell, sondern sorgt auch für eine innere Ruhe und Balance.

Wer mit kohärentem Atmen vertraut ist, weiß um die vielen Vorteile dieser Praxis. Neben der Verbesserung der Sauerstoffversorgung und der Förderung von Entspannung kann kohärentes Atmen auch die Herzfrequenzvariabilität positiv beeinflussen und das Stressniveau reduzieren.

Für alle, die neu in diesem Bereich sind, empfehlen wir, die Übung langsam anzugehen und bei Unbehagen eine Pause einzulegen. Es ist besser, sich stufenweise anzupassen, als sich durch die Übungen zu zwingen.

Zu guter Letzt: Wie bei jeder Atemübung ist die Regelmäßigkeit der Praxis der Schlüssel zum Erfolg. Nehmen Sie sich täglich Zeit für Ihre Atemübungen, um die besten Ergebnisse zu erzielen und eine dauerhafte Verbesserung Ihres Wohlbefindens zu erleben.

Denken Sie daran, jeder Schritt in Richtung einer besseren Atmung ist ein Schritt in Richtung eines gesünderen Lebens.


Quellen: Respiratory dysfunction in persistent somatic symptoms A systematic review of observational studies.

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