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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Atemübung 22. August

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript Chronische Hyperventilation ist ein häufiges Phänomen, das viele Menschen betrifft. Bevor man jedoch in Atemübungen einsteigt, sollte man einige Minuten zur Ruhe kommen und den eigenen Atem beobachten.

Atmen Sie ausschließlich durch die Nase ein und legen Sie Ihre Hand auf den Bauch, um den Atemfluss zu spüren. Achten Sie darauf, wie sich der Bauch mit jeder Einatmung bewegt. Versuchen Sie, den Kiefer möglichst entspannt zu halten und Ihre Körperhaltung zu achten, besonders wenn Sie die Atemübungen im Sitzen durchführen.

Finden Sie Ihren eigenen Atemrhythmus und versuchen Sie, sich mit jeder Ausatmung zu entspannen. Lassen Sie die Einatmung von alleine geschehen und streben Sie eine sanfte, gleichmäßige Ein- und Ausatmung an.

Bevor Sie tiefer in die Atemübungen einsteigen, sollten Sie Ihren aktuellen CP (Controle Pause) und den Puls messen. Finden Sie den Puls entweder am Handgelenk oder am Hals und zählen Sie die Schläge für 15 Sekunden.

Multiplizieren Sie die Anzahl der Schläge dann mit vier, um Ihren Puls pro Minute zu bestimmen. Nach einer sanften Ausatmung können Sie den CP messen. Atmen Sie ein, atmen Sie aus und halten Sie die Atempause, bis Sie den ersten Impuls verspüren, wieder einatmen zu müssen.

Achten Sie darauf, dass die nächste Einatmung so sanft erfolgt, wie die vorherige. Wir empfehlen, viele kleine Atempausen in den Alltag zu integrieren. Diese Übungen erfordern keine speziellen Geräte oder Apps.

Atmen Sie normal für 10-15 Sekunden und halten Sie dann den Atem nach einer sanften Ausatmung für 3-5 Sekunden. Diese kleinen Atempausen helfen, eine tiefe Atmung zu vermeiden. Wichtig ist es, dass Sie sich bei allen Übungen wohlfühlen.

Achten Sie während der Übung auf Ihren Kiefer und Ihre Zungenstellung. Eine entspannte Kiefermuskulatur kann sich positiv auf die Entspannung des gesamten Körpers auswirken. Beenden Sie die Atemübung langsam und entspannt.

Denken Sie daran, am Ende der Übung Ihren CP und Puls nochmals zu messen, um die Veränderungen zu beobachten.


Quellen: Mindful breathing for cancer pain efficacy of a single 20-minute session - a randomised controlled study., The Effects of Mindfulness-Based Breathing on Strain Burden and Burnout in Family Caregivers of Palliative Care Patients Randomized Controlled Study., Yoga and Mindfulness Training for Professional Baseball Players A Narrative Study on Perspectives and Practices.

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