![]()
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Die Diskussion um die Buteyko-Atemtechnik und ihre Wirkung auf die mentale Leistungsfähigkeit hat in letzter Zeit stark zugenommen. Besonders im Hinblick auf chronische Hyperventilation gibt es viele Mythen.
Ein häufig gehörter Mythos besagt, dass die Buteyko-Methode die kognitive Leistungsfähigkeit drastisch verbessern könne. Doch was steckt wirklich dahinter?
Meine persönliche Erfahrung zeigt, dass sich die geistige Leistungsfähigkeit nicht signifikant ändert, wenn der Kontrollpause-Wert (CP-Wert) steigt.
Als ich mit Atemtherapie begann, war mein CP-Wert extrem niedrig, bei etwa zwei Sekunden. Trotz dieses niedrigen Wertes konnte ich mein Medizinstudium abschließen und meine Facharztausbildung erfolgreich meistern.
Ich habe keinen großen Unterschied in meiner kognitiven Leistungsfähigkeit festgestellt, unabhängig davon, ob mein CP-Wert niedrig oder hoch war.
Interessanterweise stellte ich fest, dass sich physische Unterschiede stärker bemerkbar machten.
Mit einem niedrigeren CP-Wert war ich oft erschöpfter und brauchte mehr Ruhepausen. Ich konnte schlechter schlafen und Sport war kaum möglich. Deshalb habe ich meine CP-Werte stets hoch gehalten.
Ich setze alles daran, meinen CP-Wert nie unter 40 Sekunden fallen zu lassen, weil eine signifikante Abnahme des CP-Werts schwer wieder aufzuholen ist.
Ein hoher CP-Wert trägt aus meiner Sicht eher zu körperlicher Leistungsfähigkeit und zu einer besseren Krankheitsbewältigung bei.
Menschen mit beispielsweise ausgeprägter Pollenallergie und einem niedrigen CP-Wert sind während der Pollensaison stark beeinträchtigt. Ein höherer CP-Wert könnte diese Symptome abmildern.
Trotzdem glaube ich nicht, dass ein CP-Wert von über 60 Sekunden die Welt verbessern würde, wie es manchmal propagiert wird. Auch in der Buteyko-Community gab es während der Corona-Krise polarisierende Meinungen.
Ein hoher CP-Wert macht also nicht automatisch zu einem moralisch besseren Menschen.
Die Atemtherapie hat zweifellos viele positive Aspekte. Sie kann die Lebensqualität und sogar die Lebenserwartung verbessern.
Erfolge von schwer kranken Menschen, die wieder zu langen Wanderungen fähig wurden, können das bestätigen. Dennoch bleibt ein hoher CP-Wert kein Allheilmittel und verändert nicht grundlegend den Charakter eines Menschen.
Letztlich bleibt der Charakter im Wesentlichen unverändert, auch wenn sich durch die Atemtherapie gesundheitliche Vorteile erreichen lassen.