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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Zwerchfell dehnen und LSD Welle

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Effektive Atemübungen bei Druckgefühl im Brustkorb und chronischer Hyperventilation

Chronische Hyperventilation kann sich durch ein unangenehmes Druckgefühl auf der Brust und das Gefühl, zu viel zu atmen, bemerkbar machen.

Was hilft in solchen Momenten tagsüber? Eine gezielte Dehnung des Brustkorbs bietet hier vielen Betroffenen spürbare Erleichterung. Beugen Sie sich langsam zur Seite und atmen Sie bewusst und langsam in die gedehnte Flanke hinein.

Halten Sie die Luft anschließend drei bis fünf Sekunden lang an. Dann schließen Sie die Atmung ruhig ab, bevor Sie sich wieder aufrichten und das Ganze zur anderen Seite wiederholen. Führen Sie auch eine Bewegung nach vorne und hinten aus: Öffnen Sie den Brustkorb, blicken Sie zur Decke und ziehen Sie die Ellbogen leicht nach hinten, bevor Sie wieder ruhig ausatmen und die Gegenbewegung einleiten.

Diese Bewegungen bringen Mobilität in den gesamten Schulterbereich und fördern eine entspannte Atmung.

Solche Übungen lassen sich tagsüber mehrfach wiederholen. Nachts, wenn Sie im Bett liegen, setzen wir gezielt auf die Dehnung des Zwerchfells.

Füllen Sie in Rückenlage langsam den gesamten Brustkorb mit Luft, ziehen Sie dabei den Bauch ein und lassen Sie danach die Luft langsam ausströmen. Das ist ein wirksames Stretching für das Zwerchfell und die kleinen Muskeln zwischen den Rippen.

Häufig empfinden Sie danach eine deutliche Erleichterung, die eine ruhige und natürliche Atmung erleichtert.

Setzen Sie sich bequem oder legen Sie sich hin, schließen Sie die Augen und atmen Sie sanft und langsam zuerst in den Bauch, dann in den Brustkorb, zuletzt in den Schlüsselbeinbereich.

Halten Sie den Atem kurz an, ziehen Sie den Bauch bewusst ein das Zwerchfell wandert so sanft unter die Rippen. Lassen Sie dann zuerst die Luft aus dem Bauch, anschließend aus dem Brustkorb herausfließen und entspannen Sie sich vollständig.

Wiederholen Sie diese Atmung drei mal hintereinander. Achten Sie auf eine aufrechte Haltung im Sitzen, schaffen Sie Raum für einen freien Atemfluss. Im Liegen sollte der Nacken entspannt bleiben.

Variieren Sie diese Übung nach Bedarf mit kleinen, regulativen Bewegungen, um die Regulation des Körpers zu unterstützen. Schon feine Schlangenbewegungen oder ein bewusstes Spüren auf der Unterlage helfen dabei, Körper und Atmung wieder in einen ausgeglicheneren Zustand zurückzuführen.

Im Anschluss können Sie die sogenannte Atemwelle durchführen: Sie atmen langsam ein, halten dann für einige Sekunden das Zwerchfell sanft nach innen gezogen, bevor Sie entspannt ausatmen und die Stille nach dem Ausatmen wahrnehmen.

Finden Sie Ihren Rhythmus, zum Beispiel drei Sekunden Einatmen, gefolgt vom Zwerchfelleinziehen, langes Ausatmen und eine bewusste Pause.

Nach diesen Übungen ist es hilfreich, die Aufmerksamkeit auf den Körper zu lenken: Wie fühlt sich alles an? Fließt der Speichel, spüren Sie mehr Ruhe, vielleicht sogar Präsenz oder den Wunsch zu gähnen? Kehren Sie aufmerksam in den Raum zurück, indem Sie zunächst mit geschlossenen, dann offenen Augen Ihre Umgebung erneut entdecken.

Mit diesen Atemtechniken stärken Sie Ihre Brustkorb- und Zwerchfellbeweglichkeit, fördern die Regulation Ihrer Atmung und können einem Gefühl der Enge oder des Drucks wirkungsvoll entgegenwirken.


Quellen: The effects of diaphragm release on sleep quality a pilot feasibility study.

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