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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Bluthochdruck und richtige vs. falsche Atmung

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Bluthochdruck und Chronische Hyperventilation: Der Einfluss der Atmung

Was hat also Bluthochdruck mit chronischer Hyperventilation zu tun, und was kann man dagegen unternehmen? Eine interessante Beobachtung zeigt, dass Menschen mit Bluthochdruck häufig zur Ausübung von Sport geraten wird.

Doch warum profitieren nicht alle Betroffenen gleich stark vom Sport? Dies hat mit der Art und Weise der Atmung während der körperlichen Aktivität zu tun.

Beim Sport produzieren wir vermehrt CO2.

Atmen wir dabei nur durch die Nase, steigt der CO2-Spiegel im Blut, was zu einer Anpassung des Soll-Werts führt. Mit der Zeit gewöhnt sich der Körper daran, diesen höheren CO2-Spiegel beizubehalten, was zur Regulation des Blutdrucks beiträgt.

Es ist bekannt, dass eine ordentliche Kontrollpause also die Zeit, die man die Luft stressfrei anhalten kann von mehr als 35 Sekunden als positiv gilt. Ideal wären jedoch 90 Sekunden.

Menschen, die beim Sport durch den Mund atmen, verlieren jedoch diesen Trainingseffekt.

Das CO2 wird schneller abgeatmet und somit bleibt der positive Effekt der erhöhten CO2-Toleranz aus. In der Folge kann der Blutdruck während und nach dem Sport sogar ansteigen. Eine normgerechte Atmung beim Sport, die auf Nasenatmung beruht, trägt somit wesentlich zur langfristigen Blutdruckregulation bei.

Zusätzlich zu den Atemübungen ist auch der Einsatz von Medikamenten nicht zu unterschätzen. Diese können als Brücke dienen, um hohen Blutdruck kontrolliert zu senken, bis der Körper durch gezielte Atmung und körperliche Fitness eine stabile Regulation erreicht.

Wichtig ist jedoch eine kontinuierliche Überprüfung der Blutdruckwerte, um zu erkennen, wann sich der Bluthochdruck stabilisiert hat und ggf. Medikamente reduziert werden können.

Eine gute Mundflora und die Vermeidung von fluoridhaltigen Zahnpasten können ebenfalls zur Stickstoffmonoxidproduktion beitragen, welches ebenfalls gefäßerweiternd wirken kann.

Dies zeigt, dass eine ganzheitliche Herangehensweise unter Berücksichtigung von Atemtechniken, korrektem Verhalten beim Sport und der richtigen Mundhygiene entscheidend für die langfristige Gesundheit von Bluthochdruckpatienten sein kann.

Besonders interessant ist hierbei die Rolle des Stickstoffmonoxids (NO), das in den Nasennebenhöhlen produziert wird und bei Nasenatmung in die Blutbahn gelangt. Dies trägt ebenfalls zur Weitung der Blutgefäße bei.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine gesunde Atmung beim Sport und im Alltag entscheidend zur Kontrolle und Senkung des Bluthochdrucks beitragen kann. Es lohnt sich, auf die Signale des Körpers zu achten und gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen, um individuell die beste Methode zu finden.


Quellen: Adherence to antihypertensive medication and its associated factors among patients with hypertension attending a tertiary hospital in Kathmandu Nepal.

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