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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Viele Menschen fragen sich, wie sie auf sanfte Weise ihren Bluthochdruck positiv beeinflussen können. Zahlreiche Methoden zur Senkung des Blutdrucks fokussieren sich auf Medikamente und Sport.
Doch es gibt auch einfache Techniken, die direkt im Alltag angewendet werden können, um Druck abzubauen und Entspannung zu fördern.
Eine der wichtigsten Empfehlungen besteht darin, auf das Blutdruckmessen während gezielter Übungen zu verzichten.
Das ständige Kontrollieren des Wertes versetzt das System nur wieder in Alarmbereitschaft und erzeugt inneren Druck. Ziel sollte es hingegen sein, den Druck loszulassen.
Merken Sie während des Blutdruckmessens, dass Ihr Wert ansteigt, beginnen Sie am besten mit einer einfachen Übung: Setzen Sie sich aufrecht hin, schließen Sie die Augen und führen Sie einen kurzen Selbst-Check durch.
Prüfen Sie bewusst, wie sich die einzelnen Körperbereiche anfühlen, wie aktiv Ihr Geist ist und wie Ihr Atem gerade fließt. Dieser Moment der bewussten Wahrnehmung schafft neuen Kontakt zum eigenen Körper.
Dieser innere Kontakt sorgt oft schon dafür, dass ein erster Entspannungsimpuls gesetzt wird. Im Anschluss empfiehlt es sich, in sanfte Mikrobewegungen der Wirbelsäule überzugehen.
Bewegen Sie sich langsam und fein, in synchroner Kopplung mit Ihrem Atem. Je ruhiger Ihre Bewegungen werden, desto mehr verlangsamt sich auch Ihr Atem fast automatisch.
Stellen Sie sich vor, Sie würden sich in eine Schnecke verwandeln oder wie eine leichte Wolke langsam am Himmel vorbeiziehen.
Gerade diese Vorstellung erleichtert es, bewusst das Tempo zu reduzieren. Schon nach kurzer Zeit können Sie beobachten, wie der Speichelfluss einsetzt oder ein befreiender Seufzer spürbar wird.
Diese kleinen Zeichen stehen für das beginnende Loslassen und eine Entspannung des vegetativen Nervensystems.
Erst nach dieser vorbereitenden Entspannung empfiehlt es sich, gezielt die Atmung zu reduzieren und einen sanften Luftwunsch entstehen zu lassen.
Diese Vorbereitung ist entscheidend, besonders wenn ein erhöhter Blutdruck vorliegt. Denn das zentrale Ziel bleibt, unnötigen Druck zu verringern ganz im Sinne der Wortbedeutung von Bluthochdruck.
Es ist hierbei nicht entscheidend, ob Ihr Blutdruck in einem einzelnen Moment stark ansteigt. Entscheidend ist, dass der durchschnittliche Wert langfristig zu hoch bleibt. Durch das schrittweise Verbessern der Kohlenstoffdioxid-Toleranz - also mehr CO2 im Blut - kommt es zu einer Entspannung der Muskulatur, wovon auch Arterien und Venen profitieren.
Der Blutdruck kann auf diese Weise nachgeben.
Nutzen Sie bei Möglichkeit professionelle Trainings oder unterstützende Videos, die diese Übungen und Methoden anleiten. So bauen Sie Stress ab, stärken die Verbindung zu Ihrem Körper und ermöglichen Ihrem Kreislauf nachhaltige Ruhe.