![]()
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Wie kann man durch Atmung einen erhöhten Blutdruck senken? Grundsätzlich wissen Notärzte und Rettungssanitäter, dass Atmung und Blutdruck zusammenhängen. Bei chronischem Bluthochdruck ist dieses Wissen jedoch weniger verbreitet.
Während meiner Tätigkeit im Rettungsdienst habe ich früh erkannt, dass bei schweren Hirnverletzungen eine schnelle künstliche Beatmung notwendig ist, um Platz im Schädel zu schaffen.
Das Prinzip hierbei ist, dass durch Hyperventilation die Blutgefäße im Kopf sich verengen, was Platz für Blutungen schafft.
Genau dieses Prinzip lässt sich auch bei chronischem Bluthochdruck anwenden.
Ein hoher Kohlenstoffdioxidgehalt (CO2) entspannt die glatte Muskulatur der Blutgefäße, was diese weitet. Sobald der CO2-Gehalt sinkt, beispielsweise durch schnelle oder hektische Atmung, ziehen sich die Blutgefäße zusammen, was zu erhöhtem Blutdruck führt.
Die Buteyko-Methode basiert hauptsächlich auf der Erkenntnis, dass eine kontrollierte Atmung den CO2-Gehalt stabilisiert und somit die Blutgefäße entspannt. Der Begründer der Methode, ein Arzt, entdeckte anhand der Atemfrequenz und Tiefe von Patienten Prognosen zur Sterbewahrscheinlichkeit.
Diese Erkenntnis führte ihn zu weiteren Studien über Atmung und Blutgefäße.
Eine praktische Umsetzung für Sie könnte darin bestehen, Ihre Atmung bewusst zu verlangsamen und ausschließlich durch die Nase ein- und auszuatmen.
Man könnte zudem leichte körperliche Aktivitäten wie langsames Gehen hinzufügen, um den Blutdruck zu senken.
Für chronische Bluthochdruckpatienten ist eine langfristige Lösung wichtig.
Durch regelmäßige Atemübungen kann man die sogenannte Kontrollpause, die Zeit, die man stressfrei die Luft anhalten kann, schrittweise erhöhen. Dies führt schließlich zur Stabilisierung des Blutdrucks und möglicherweise zur Reduktion von Medikamenten.
Testen Sie Ihre Kontrollpause und versuchen Sie über Zeit, diesen Wert zu erhöhen. Sie werden bemerken, dass Ihr Blutdruck sinkt, während Ihr CO2-Gehalt stabil bleibt. Dies könnte langfristig Ihren chronischen Bluthochdruck verbessern und Lebensqualität steigern.
Bei akuten Blutdruckspitzen helfen einfache Atemübungen. Schließen Sie den Mund, atmen Sie nur durch die Nase und kommen Sie langsam in Bewegung. Diese Maßnahmen führen dazu, dass sich Ihr Blutdruck stabilisieren kann.
Für detailliertere Übungen und Erklärungen besuchen Sie unsere weiteren Videos.