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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Darf man bei Buteyko-Training die Nase hochziehen oder schnäuzen?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

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Buteyko-Training: Nase hochziehen oder schnäuzen?

Eine häufige Frage bei der Buteyko-Therapie lautet, ob man die Nase hochziehen oder schnäuzen soll. Diese Frage erfordert eine sorgfältige Abwägung.

Am besten wäre es, wenn Sie das Gefühl, Schleim in der Nase zu haben, tolerieren können. Lassen Sie den Schleim herunterlaufen und tupfen Sie ihn dann ab. Dies ermöglicht eine natürlichere Atmung, ohne dass man ständig eingreifen muss.

Das Hochziehen der Nase ist oft nicht sehr effektiv, da man es immer wieder tun muss, bis ein Effekt spürbar ist. Das bedeutet, dass man prinzipiell schon schneller eine Erleichterung erreicht, wenn man den Schleim einfach laufen lässt.

Wer dennoch schnäuzen muss, sollte versuchen, dies nicht extra mit einem tiefen Atemzug zu verbinden. Schnäuzen Sie nur leicht und machen Sie danach eine kleine Atempause. Dies hilft, den Schleim nicht in der Nasenschleimhaut festzusetzen und ermöglicht eine bessere Reaktion des Körpers.

Es ist wichtig zu verstehen, dass eine hohe CO2-Konzentration im Blut nicht sofort Wirkung zeigt. Es dauert meist einige Minuten, bis sich deutliche Effekte einstellen. Daher ist die Mindesttrainingszeit bei der Buteyko-Methode meist länger als nur ein paar Minuten.

So kann beispielsweise nach 12 Minuten das Gefühl intensiver werden, woraus man ableiten kann, dass der Körper Zeit benötigt, um sich anzupassen.

Für eine effektive Anwendung der Technik ist es entscheidend, dass das Training eine ausreichende Länge hat.

Kürzere Intervalle können effektiver sein als ein längeres Training am Stück, solange beiden die Mindestzeit beachtet wird.

Beachten Sie dabei, dass jeder Mensch unterschiedlich auf das Training reagiert und die optimale Trainingsdauer individuell variieren kann.

Eine regelmäßige Anwendung und Anpassung an die eigenen Bedürfnisse ist daher essentiell für den Erfolg der Buteyko-Therapie.


Quellen: Hypoxemia and its clinical predictors among children with respiratory distress admitted to the University of Gondar Comprehensive Specialized Hospital Northwest Ethiopia.

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