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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Die Bauchatmung ist ein zentraler Aspekt einer effektiven Atemtechnik. Sie wird auch als Zwerchfellatmung bezeichnet und spielt eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung des Parasympathikus sowie der Lymphzirkulation.
Die Technik selbst ist simpel: Indem Sie Ihre Atmung bewusst in den unteren Bereich Ihres Brustkorbs lenken, ermöglichen Sie dem Zwerchfell, seine Funktion optimal zu erfüllen. Das Zwerchfell sitzt direkt an den Rippenbögen und bewegt sich beim Einatmen nach unten.
Wenn Sie beim Atmen gezielt die Ausdehnung des Zwerchfells fördern, nutzen Sie damit seinen natürlichen Muskelansatz.
Es ist völlig in Ordnung, sich darauf zu konzentrieren, wie sich der Bauchnabel hebt und senkt, oder bewusst gegen die untere Rippe zu atmen.
Beide Ansätze sind geeignet und können je nach Vorliebe angewendet werden.
Während andere Atembereiche wie der Beckenraum oder der Beckenboden ebenfalls aktiviert werden können, ist in diesem Kontext der Fokus auf dem Zwerchfell ausreichend.
Diese Atmung ist nicht nur ein Mechanismus zur Versorgung des Körpers mit Sauerstoff, sondern auch ein wichtiges Hilfsmittel zur Stimulation des Parasympathikus. Zudem unterstützt sie die Funktion der Lymphe und massiert die inneren Organe, insbesondere das Herz und die Nieren, aufgrund des Bewegungsvorgangs bei der Atmung.