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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Viele Menschen fragen sich, wie sie am besten ihre Atmung beim Spazierengehen regulieren und für mehr Ruhe im Alltag sorgen können.
Es gibt einfache Übungen, die sich schnell merken lassen und dennoch einen spürbaren Effekt auf Körper und Geist haben. Hier stelle ich Ihnen eine bewährte Methode vor, mit der Sie Ihre Atmung und Bewegung im Gehen verbinden können und die sich hervorragend in den Alltag integrieren lässt.
Beginnen Sie Ihren Spaziergang ganz normal, um sich aufzuwärmen und in einen natürlichen Rhythmus zu finden. Nehmen Sie dann einen Timer zur Hand, um die folgenden drei Minuten bewusst zu gestalten.
Für diese Zeitspanne nutzen Sie den Dreier-Rhythmus: Atmen Sie während drei Schritten ein, dann während drei Schritten aus, und halten Sie danach für drei Schritte den Atem an. Diese gleichmäßige Abfolge bringt Ruhe in Ihre Atmung und sorgt dafür, dass sich Ihr CO2-Wert im Körper langsam erhöht ein sanfter Trainingsreiz für das Atemsystem, der besonders bei Menschen mit Neigung zu Hyperventilation unterstützend wirken kann.
Falls Sie zu Beginn keine Veränderung spüren, verlängern Sie die Atempause nach dem Ausatmen um jeweils einen Schritt und beobachten Sie erneut, wie es sich anfühlt. Ziel ist es, mit kleinen Anpassungen die persönliche Wohlfühlzone zu finden, ohne sich zu überfordern.
Diese Dreierübung lässt sich wunderbar während eines einstündigen Waldspaziergangs mehrmals wiederholen etwa dreimal je drei Minuten.
Daraus ergeben sich lediglich neun Minuten bewusste Atemübung, die jedoch schon nach kurzer Zeit ihre Wirkung zeigen. Gerade für Hundebesitzer oder alle, die sich gerne im Freien bewegen, ist diese einfache Technik ohne Aufwand in den Alltag integrierbar.
Im Anschluss an die Atemübung bietet sich eine Phase achtsamer Bewegung an. Entweder begleitet von leiser, langsamer Musik oder ganz in der Stille.
Nehmen Sie eine aufrechte Haltung ein und beginnen Sie, Ihren Körper sanft zu dehnen. Öffnen Sie die Brust, ziehen Sie die Ellbogen nach hinten, atmen Sie langsam und tief ein, und genießen Sie die Ausdehnung der Wirbelsäule.
Bewegen Sie sich mit jedem Atemzug sanft durch alle Körperpartien und spüren Sie, wie sich Spannung nach und nach löst.
Auch eine Tai Chi Position im Stehen, mit leicht gebeugten Knien und Hüften, erlaubt es, alle Gelenke und die Wirbelsäule in die Bewegung einzubeziehen.
Spüren Sie nach innen, wie Schwerkraft und Leichtigkeit zugleich auf Ihren Körper wirken. Lassen Sie die Atmung in Verbindung mit Ihren Bewegungen weich und langsam werden. So entsteht ein Zustand von innerer Ruhe und Präsenz, der dem eigenen Zuhause im Körper gleichkommt.
Diese weich fließenden Bewegungen, ob stehend oder sitzend, lassen sich gut in den Alltag integrieren etwa beim Lesen, Fernsehen oder einer Tasse Tee.
Je regelmäßiger Sie diese Atem- und Bewegungsübungen durchführen, desto tiefer erfahren Sie Entspannung und innere Gleichgewicht. Viele Menschen berichten von einer verbesserten Durchblutung, mehr Flexibilität der Wirbelsäule und einer deutlich gesteigerten Wohlbefindenswahrnehmung.
Erkunden Sie in Ihrem eigenen Tempo, wie diese Atem- und Bewegungsübungen Ihren Alltag bereichern und für Momente von innerem Frieden und Glück sorgen können.