Logo
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Atemübungen in Bewegung vs. Atemübungen in Ruhe was ist besser?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkriptann man Atemübungen auch während der Bewegung durchführen? Grundsätzlich ja. Langfristig sollten Sie Atemübungen in ihren Alltag integrieren, sodass keine extra Zeit dafür notwendig wird.

Überlegen Sie, wie Sie dies clever und sinnvoll einbauen können.

Identifizieren Sie Situationen, in denen Sie am schnellsten und tiefsten atmen. Persönlich erlebte ich dies oft beim Autofahren.

Sobald ich ins Steuer griff, atmete ich schneller. Daher begann ich bewusst, meinen Atem zu kontrollieren und langsamer zu atmen. Dies sollten Sie aber erst tun, wenn die Atemtechniken verinnerlicht sind und Sie nicht mehr aktiv darüber nachdenken müssen, da es sonst gefährlich sein könnte.

Beim Spazierengehen gilt das gleiche Prinzip. Anfangs verändert man nicht die Atemfrequenz, da dies oft zu negativen Effekten führt. Beginnen Sie damit, die Atemtiefe zu verändern.

Wenn Ihre Kontrollpause auf 20 bis 25 Sekunden steigt und dort bleibt, können Sie zusätzlich den CO2-Anstieg durch Bewegung während der Übungen beschleunigen.

Bewegung führt zu einem schnelleren Anstieg des CO2-Levels, da Muskelaktivität Kohlenstoffdioxid produziert.

Dies kann hilfreich sein, jedoch hängt es von Ihrer Atemkontrolle und Ihrem Trainingszustand ab. Beispielsweise habe ich mir angewöhnt, beim Treppensteigen nicht zu atmen. Dies führt zu einem starken CO2-Anstieg, sodass ich auf dem Treppenabsatz Luftmangel bemerke und diesen Zustand mehrere Minuten aufrechterhalten kann.

„hnlich verhält es sich beim Gehen zur Arbeit. Ich messe bestimmte Streckenabschnitte und achte darauf, das Atmen zu kontrollieren. Solche Techniken sollten jedoch nicht stressen und erst angewendet werden, wenn sie gut kontrolliert werden können.

Letztendlich geht es darum, die Techniken sicher zu beherrschen, bevor Sie diese in Bewegung anwenden. Stellen Sie sich dies vor, als würde jemand Skifahren lernen. Zuerst geht es darum, sicher den Berg herunterzufahren.

Erst danach sollen weitere Techniken eingebaut werden. Bis dahin sollte eine Kontrollpause von über 20 bis 25 Sekunden erreicht und stabilisiert werden.

Langfristig ist es das Ziel, eine Kontrollpause von 35 Sekunden zu erreichen.

Ohne Bewegung ist dies nicht möglich. Ab einem bestimmten Punkt ist Bewegung notwendig, doch Anfangs können Atemübungen auch in Ruhe durchgeführt werden. Beides funktioniert.


Quellen: Volitionally regulated breathing with prolonged expiration influences food craving and impulsivity.

© Dr. Gersch Zentrum für funktionelle Langlebigkeitsmedizin, Steinmetzstraße 3, 67655 Kaiserslautern | Tel. 0631 / 34 35 97 38 | Impressum | Datenschutz | Verträge hier kündigen oder widerrufen | Kostenlose Video-Kompaktkurse mit Dr. Gersch | Youtube-Kanäle Autoimmunerkrankungen, Atemtherapie & Langlebigkeitsmedizin | TikTok | Podcast