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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Auch heute beginnen wir unsere Session mit ein paar Minuten Ruhe. Bevor wir zu den eigentlichen Atemübungen übergehen, ist es essenziell, erst einmal herunterzufahren und abzuschalten.
Im Fokus steht dabei die Messung unseres Control Pause (CP) in Ruhe.
Wichtig ist dabei, durch die Nase zu atmen und den Atem in die untere Atemregion, sprich in den Bauch, zu lenken. Egal ob Sie sitzen oder stehen, achten Sie stets auf Ihre Körperhaltung.
Wie Dr. Gersh kürzlich angemerkt hat, spielt die Körperhaltung eine entscheidende Rolle in der Atemregion. Achten Sie deshalb stets darauf. Vermeiden Sie Ablenkungen und konzentrieren Sie sich lediglich auf die Atmung durch die Nase und in den Bauch.
Es kann hilfreich sein, die Hand auf den Bauch zu legen, um den Atem besser zu spüren. Auch das Bewusstsein für die Ausatmung sollte nicht vernachlässigt werden. Wie fühlt sich die Einatmung an? Wie die Ausatmung?
Achten Sie auch auf die Zungenstellung.
Die Zunge sollte möglichst entspannt im Mundraum liegen und nicht an den Schneidezähnen anliegen. Dies fördert eine tiefere, ruhigere Atmung.
Bei der nachfolgenden Atemübung, die wie in der letzten Woche durchgeführt wird, geht es darum, den Morgen-CP zu halbieren und diese Zeit als Atempause zu nutzen.
Wir atmen ein, atmen entspannt aus und gehen dann in eine Atempause für die Dauer des halben Morgen-CPs. Danach folgt eine einminütige Normalatmung, in der sich der Körper sanft an den steigenden CO2-Wert gewöhnen kann.
Falls die acht Sekunden Atempause zu lang sind, können Sie diese auf fünf oder sechs Sekunden reduzieren. Entscheidend ist, dass Sie nach der Atempause wieder in den entspannten Atemrhythmus zurückfinden, ohne tief oder vermehrt einzuatmen.
Der erste Gong signalisiert den Beginn einer acht Sekunden langen Atempause. Nach diesem halten Sie eine Minute lang den normalen Atemrhythmus bei. Wiederholen Sie diesen Ablauf.
Am Ende der Übung messen Sie den CP erneut, um die Effekte besser nachvollziehen zu können.
Mit dieser Methode können Sie Ihre Atemtechnik und -kontrolle schrittweise verbessern.