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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Wenn eine Atemübung empfiehlt, tief durch die Nase einzuatmen und durch den Mund auszuatmen, stellt sich die Frage, was hinter dieser Empfehlung steckt.
Was ist die Grundlage? Warum sollten wir ausschließlich durch die Nase ausatmen? Und was macht den Unterschied aus?
Menschen mit dysfunktionaler Atmung und chronischem Hyperventilationssyndrom haben oft stressbedingt die Angewohnheit entwickelt, primär durch den Mund zu atmen.
Wenn man zurückblickt auf die Zeit eines Neugeborenen, erkennt man, dass eine der größten Gefahren für ein Baby das Kriegen eines Schnupfens ist. Säuglinge können in den ersten Lebensmonaten nur durch die Nase atmen.
Die Natur hat dies so eingerichtet.
Außer Hunden und Wölfen gibt es kaum Tiere, die durch den Mund atmen. Menschen haben jedoch die Fähigkeit, ihre Atmung bewusst zu steuern.
Dies bedeutet, dass es möglich ist, seine Atmung zu kontrollieren und damit das natürliche Muster der Nasenatmung wiederzuerlangen.
Ein wichtiger Punkt ist die CO2-Toleranz. Wir haben Sensoren im Kopf, die den pH-Wert unseres Blutes überwachen.
Wenn das Blut zu sauer wird, atmen wir häufiger und tiefer. Umgekehrt wird die Atmung reduziert, wenn das Blut zu basisch ist. Säuglinge haben dieses System noch sehr gut entwickelt und halten manchmal kurz die Luft an, um ihren pH-Wert zu regulieren.
Menschen mit chronischem Hyperventilationssyndrom haben oft eine fehlgeleitete Atmung. Sie seufzen häufig tief durch, was sie fälschlicherweise als entspannend empfinden. Diese dysfunktionale Atmung verstärkt jedoch das Syndrom.
Gezielt durch die Nase zu atmen hat viele Vorteile. Erstens filtert und befeuchtet die Nasenatmung die eingeatmete Luft besser als die Mundatmung. Zweitens glauben wir, dass der Mund zum Sprechen und Essen, jedoch nicht primär zum Atmen gedacht ist.
Eine wirksame Atemübung bei chronischer Hyperventilation sollte immer eine leichte Luftnot beinhalten, um den CO2-Sensor zu trainieren. Bei der praktizierten Buteyko-Übung spürt man diese Luftnot kaum wahrnehmbar, während andere Übungen intensiver sein können.
Unabhängig von der Methode sollte stets das Ziel sein, die Kontrollpause zu verlängern.
Die Gewohnheit, durch den Mund auszuatmen, kann langfristig problematisch sein. Besonders nachts neigen Menschen dazu, in ihre alte Atmungsweise zurückzufallen, was die Heilung behindert.
Deshalb ist es wichtig, konsequent durch die Nase zu atmen.
Auch im Sport zeigt sich, dass konsequente Nasenatmung die Leistung steigern kann. Schwimmtrainer, die ihre Athleten auf Nasenatmung umstellen, berichten von verbesserten Leistungen.
Dies belegt die Vorteile der Nasenatmung auf vielfältige Weise.