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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Schmerzen beim Atmen

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Wenn wir Schmerzen in der Muskulatur verspüren, könnte dies durchaus im Zusammenhang mit einem Mangel an Kohlendioxid (CO2) stehen. CO2 spielt eine zentrale Rolle bei der Entspannung der glatten Muskulatur, die sich in vielen Bereichen des Körpers findet.

Angefangen bei unserem Verdauungssystem über die Blutgefäße bis hin zu den Muskeln selbst. Tritt im Körper Hyperventilation auf, kommt es oft zu Muskelkrämpfen. Meist sind davon nicht alle Muskeln betroffen, sondern bevorzugt die individuellen Schwachstellen eines jeden Menschen.

Diese Erscheinungen sind Anzeichen eines CO2-Mangels, der zu Verkrampfungen der Muskulatur führen kann.

Es gibt Wege, um diesen Effekten entgegenzuwirken. Eine Methode besteht in der gezielten Durchführung von Atemübungen, der sogenannten Mindervolumenatmung.

Bei Schwierigkeiten in der Rückenmuskulatur sind langsame, feine Bewegungen empfehlenswert. Der Gedanke dabei ist, die Wirbelsäule als schlangenartig und nicht starr zu betrachten. Dadurch wird nicht nur die Muskulatur beruhigt, sondern auch das Nervensystem in Gleichklang gebracht, insbesondere die tiefer liegenden Schichten der Muskulatur.

Das kann ein hilfreicher Ansatz im Umgang mit den Symptomen sein, vor allem, wenn tief liegende Muskelverspannungen vorhanden sind. Solche Symptome können auch auf unbewusste Traumen oder ungute Gefühle hindeuten, die einer Bearbeitung bedürfen.

Dies könnte ebenfalls ein Hinweis darauf sein.

Interessant ist, dass auch aus der Traumatherapie bekannte Regulationsübungen des zentralen Nervensystems hilfreich sein können. Dazu zählen Übungen wie die langsame Bewegung der Augen in eine Richtung und das Nachfolgen des Kopfes.

Diese weichen Bewegungen im Nackenbereich lösen oft die durch Angst hervorgerufene Starre und aktivieren den Vagus- sowie den Parasympathikusnerv.


Quellen: Reduced Stroke Volume and BrainPerfusion Drive Postural Hyperventilation in Postural Orthostatic Tachycardia Syndrome.

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