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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Atemübung in Ruhe beim chronischen Hyperventilationssyndrom - Mindervolumen Atemübung

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Atemübung bei chronischer Hyperventilation: Mindervolumen-Atmung

Chronische Hyperventilation kann eine belastende Erfahrung sein, aber es gibt einfache Techniken, um damit umzugehen.

Eine effektive Methode ist die Mindervolumen-Atmung. Dabei messen Sie idealerweise Ihre Kontrollpause wie lange Sie stressfrei die Luft anhalten können, ohne den Wunsch zu haben, zu atmen. Wenn die Lungen leer sind, notieren Sie diese Sekunden.

Diese Messung ist die Metrik, die wir durch Übungen verbessern wollen.

Egal ob im Liegen, Sitzen oder Stehen, versuchen Sie etwa 10 Prozent weniger zu atmen als normalerweise. Ein Gefühl des leichten Lufthungers ist normal und sollte bewusst provoziert werden.

Es sollte jedoch kein schwerer Lufthunger sein, da dieser über längere Zeit nicht auszuhalten ist.

Die Kunst besteht darin, sich in diesen leichten Lufthunger zu entspannen. Nach etwa zwei bis drei Minuten sollte ein 'Klick' im Kopf passieren, und das unangenehme Gefühl verschwindet.

Ab diesem Moment beginnt der eigentliche Nutzen der Atemübung: der CO2-Spiegel im Blut steigt, was die Atemsteuerung im Gehirn normalisiert.

Machen Sie diese Übung so lange, wie Sie sich gut dabei entspannen können.

Zu Beginn reicht einige Minuten; regelmäßige, kürzere Übungseinheiten sind effektiver als eine lange. Setzen Sie sich dabei aufrecht hin und rollen die Augen leicht nach oben. Dies aktiviert alte Reflexe, die die Atmung verlangsamen.

Nach 23 Minuten atmen Sie normal und messen erneut die Kontrollpause. Diese sollte gestiegen und gleichzeitig der Puls gesunken sein. Halten Sie diese Werte in Ihrem Trainingstagebuch fest. Bei Fragen oder Schwierigkeiten melden Sie sich bitte.

Lassen Sie uns gemeinsam die Übung starten.

Reduzieren Sie Ihre Atmung möglichst ruhig um etwa 10 Prozent und halten Sie diesen Zustand einige Minuten. Dabei werden Sie vielleicht einen leichten Lufthunger fühlen, aber das ist Teil des Prozesses.

Wenn es zu anstrengend wird, kehren Sie einfach zur normalen Atmung zurück und reduzieren danach erneut um 10 Prozent.

Bei erfolgreicher Durchführung werden Sie eventuell warme Hände oder ein leises Rauschen in den Ohren spüren.

Dies ist ein Zeichen dafür, dass Ihre Blutgefäße sich weiten und mehr Blut durch den Körper transportiert wird. Wenn es Ihnen zu warm oder unbehaglich wird, kehren Sie zur normalen Atmung zurück.

Diese Übung kann auch nachts helfen, wenn Sie schwer atmen können. Zudem stellen Sie sicher, dass Ihr Bauchbereich entspannt ist, da die Atmung auch dort wirken sollte.

Probieren Sie diese Atemübung regelmäßig und passen Sie sie nach ihrem Wohlbefinden an.

Messen Sie die Kontrollpause erneut, nachdem der Stress abgeklungen ist, um Ihre Fortschritte zu dokumentieren.


Quellen: Effect of Buteyko Breathing Technique as an Adjunct to Routine Physiotherapy on Pulmonary Functions in Patients Undergoing Off-pump Coronary Artery Bypass Surgery A Randomized Controlled Trial.

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