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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Wenn ich merke, dass Atemübungen für mich im Moment nicht funktionieren oder mich mehr stressen als sie nützen, dann ist es wichtig, mich nicht zu diesen Atemübungen zu zwingen.
Eine erzwungene Übung kann zu einer Aversion führen und verschlimmert die Situation nur. Unser biologisches System hat Grenzen, die wir respektieren müssen. Sobald ich merke, dass ich an diese Grenze komme, sollte ich diese Grenzen akzeptieren, anstatt dagegen anzukämpfen.
In Fällen ausgeprägter Angststörungen, bei denen bereits das Messen des CP (Control Pause) Angst auslöst, sollten wir diese Messungen pausieren. Obwohl CP-Messungen essenziell sein können, ist es besser, für etwa eine Woche anzuhalten und sich nur auf eine Atembeobachtungsübung zu konzentrieren.
Dabei geht es darum, die Atmung zu beobachten, ohne sie zwanghaft zu ändern, und dabei nur durch die Nase zu atmen. Durch diesen Schritt nehmen wir den Druck aus der Situation.
In der Regel zeigt sich nach einer Woche, dass der CP bereits um ein oder zwei Sekunden gestiegen ist, allein durch die Entspannung.
Dann ist der Mensch oft wieder in der Lage, seinen CP zu messen, und die Atemtherapie kann effektiv beginnen. Erzwingt man hingegen den CP-Test, kann dies eine starke Abneigung erzeugen, die das Therapieergebnis negativ beeinflusst.
Wenn eine Atemübung nicht funktioniert, empfehle ich, immer einen Schritt zurückzutreten. Der einfachste Schritt wäre, nur durch die Nase zu atmen. Andere Techniken, wie einfach spazieren zu gehen, ohne über die Atmung nachzudenken, können ebenfalls hilfreich sein.
Gegebenenfalls reicht es aus, den CO2-Gehalt im Körper durch Entspannung zu erhöhen und so die Symptome zu lindern.