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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Bevor Sie mit der Atemübung beginnen, gehen Sie zunächst in eine kurze Ruhephase. Diese Meditationssequenz hilft Ihnen, Ihren Atemrhythmus zu finden und sich auf die Nasen- und Bauchatmung zu konzentrieren.
Ob im Sitzen, Liegen oder Stehen wichtig ist, eine natürliche und aufrechte Körperhaltung einzunehmen. Setzen Sie sich zum Beispiel auf die vordere Stuhlkante, so dass das Becken frei bleibt und das Zwerchfell ausreichend Platz hat, um zu arbeiten.
In Ruhephasen sollten Sie sich immer wieder korrigieren und darauf achten, dass der Oberkörper gerade bleibt. Eine aufrechte Haltung unterstützt die optimale Funktion des Atemsystems.
Wenn das gesamte Körpergerüst zusammenfällt, wird der Bauchraum eingeengt und das Zwerchfell hat nicht den notwendigen Raum, um effektiv anzuheben.
Konzentrieren Sie sich zunächst auf entspannte Atemzüge, atmen Sie tief in den Bauch hinein und bleiben Sie bei der Nasenatmung.
Achten Sie auch auf Ihre Kiefermuskulatur diese ist bei Stress oft angespannt. Lockern Sie Verspannungen, indem Sie den Kiefer und die Zunge entspannen. Ihre Zunge sollte locker am Gaumen liegen und nicht gegen die Zähne drücken.
Kommen wir nun zu den eigentlichen Atemübungen. Diese Übung besteht aus kurzen Atempausen. Atmen Sie zehn Sekunden lang in Ihrem normalen Atemmuster eine, ausschließlich durch die Nase.
Nach einer Ausatmung halten Sie den Atem für drei bis fünf Sekunden an. Wiederholen Sie diesen Vorgang kontinuierlich und versuchen Sie, die Übung in Ihren Alltag zu integrieren.
Es ist wichtig, dabei individuell auf Ihre eigenen Bedürfnisse zu achten.
Finden Sie heraus, welche Atempausen-Dauer für Sie am besten passt. Fünf Sekunden könnten für einige einfach sein, für andere eher schwierig. Wenn der erste Atemzug nach der Pause zu tief ausfällt, war die Pause zu lang.
Das Ziel ist, wieder in das normale Atemmuster zurückzufinden.
Um Ihren Fortschritt zu kontrollieren, messen Sie Ihren Control Pause (CP) und Ihren Puls vor und nach der Übung. Der CP wird gemessen, indem Sie nach einer Ausatmung den Atem solange anhalten, bis der Körper den ersten Impuls zum Einatmen gibt.
Beobachten Sie auch hier, dass Sie nach der Pause stressfrei in das normale Atemmuster zurückkehren können.
Indem Sie regelmäßig kurze Atempausen in Ihre Atmung integrieren, trainieren Sie Ihr Atemsystem und können Ihre Stressresistenz und Ihre Fähigkeit zur Entspannung verbessern.
Die Ruhe und Ausgeglichenheit, die durch die Übung erreicht wird, kann langfristig dabei helfen, chronische Hyperventilation zu lindern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.