![]()
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Wenn wir beginnen, uns intensiv mit unseren Atemzügen zu beschäftigen, kann es oft passieren, dass unser natürlicher Atemrhythmus aus dem Gleichgewicht gerät. Eine zu bewusste Kontrolle beim Atmen führt nicht selten zu Stress und kann Verspannungen im Zwerchfell hervorrufen.
Dies ist ein klares Indiz dafür, dass unser System aus der Balance geraten ist. Indem Sie den Fokus von Ihrem Atem wegrichten und stattdessen auf Entspannung setzen, können Sie diesem Effekt entgegenwirken.
Es ist ratsam, den Körper zunächst durch gezielte Dehnübungen in ein entspanntes Stadium zu versetzen. Dabei spielt die Wahl der Übung eine untergeordnete Rolle, es zählen nur das Dehnen und Loslassen der angespannten Muskulatur.
Dies führt zu einer spürbaren Entspannung im Körper und sorgt dafür, dass der Atemfluss sich wieder freier gestalten kann. Besonders wichtig ist, nicht in Panik zu verfallen, wenn der Atem ins Stocken gerät, und stattdessen den Körper wieder in einen entspannten Zustand zu bringen.
Zudem lohnt es sich, den Atem nicht übermäßig zu kontrollieren. Eine natürliche Schwingung des Zwerchfells sollte nicht gestört werden. Sollten Schmerzen im Zwerchfell auftreten, kann die Beratung durch einen Physiotherapeuten sinnvoll sein.
Das Zwerchfell kann mithilfe spezieller Übungen so wieder beweglicher gemacht werden, dass es seine Funktion korrekt erfüllt.
Um den CO2-Wert im Blut zu erhöhen, ohne über den Atem nachzudenken, ist die 'halbe CP' eine Technik, die sich bewährt hat.
Entscheidend dabei ist, sich nicht auf das Tempo des Atmens zu fokussieren, sondern den Körper in eine entspannte Position zu bringen. Eine solche Methode zur Entspannung kann durch Geräuschkulissen aus der Natur oder geführte Fantasiereisen verbessert werden, bei denen der Fokus nicht auf dem Atem liegt.
Entspannung ist der Schlüssel, bevor man mit Atemmodulation beginnt. Nur wenn ein Zustand der Entspannung erreicht ist, lohnt sich der Schritt zu modulierenden Atemtechniken, um eine tiefere und gleichmäßige Atmung zu fördern.
Dies erfordert Geduld und eine sanfte Herangehensweise, um das System nicht weiter zu überlasten.