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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Atemreduktion als gesunde Gewohnheit

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Atemreduktion als gesunde Gewohnheit sinnvoll oder nicht?

Viele Menschen, die an einer chronischen Hyperventilation leiden, fragen sich, ob es sinnvoll ist, sich eine Atemreduktion als Gewohnheit anzueignen.

Grundsätzlich ist es hervorragend, wenn Sie sich mit grundlegenden Atemübungen vertraut machen und beispielsweise darauf achten, durch die Nase zu atmen. Doch was geschieht, wenn man gelegentlich unbewusst die Atmung reduziert oder einen leichten 'Lufthunger' verspürt? Und ist das eine normale Begleiterscheinung im Lernprozess gesunder Atmung?

Zunächst ist es wichtig zu verstehen, dass das übergeordnete Ziel der Atemtherapie darin besteht, die Übungen in Ihren Alltag zu integrieren.

Viele Menschen führen nach regelmäßiger Übung Atemtechniken ganz automatisch durch, zum Beispiel während des Autofahrens oder in anderen Routinen. Dort soll die Reise hingehen.

Dabei sollte auf keinen Fall ein dysfunktionales Atemmuster langfristig gefestigt werden. Wenn Sie etwa dazu neigen, bewusst die Muskulatur anzuspannen, um die Atmung zu reduzieren, ist dies kontraproduktiv.

Entscheidend ist vielmehr, Entspannung und physiologische Atemmuster zu fördern.

Und in der Praxis sieht das so aus: Wer eine dysfunktionelle Atmung über lange Zeit verinnerlicht hat, tendiert dazu, fast permanent žfalschÜ zu atmen.

Während der Atemtherapie merken Sie zunächst immer öfter, wann Sie ungünstig atmen. Nach und nach werden Sie diese Momente erkennen, korrigieren und schließlich einen Großteil des Tages in physiologischen Atemmustern verbringen.

Und genau das ist ausgezeichnet Ihr Körper lernt mit der Zeit von selbst, wie er richtig atmen soll.

Atemübungen dienen nicht bloß einem kurzfristigen Effekt, wie es zahlreiche Techniken im Yoga oder Entspannungsseminaren vermitteln.

Vielmehr ist das Ziel, Ihren sogenannten CP-Wert (ein Maß für die Atemregulation) dauerhaft zu erhöhen. Je höher dieser Wert, desto besser wird Ihr Atemmuster im Alltag, sogar unbeobachtet etwa im Schlaf oder bei Zerstreutheit.

Ein solcher Lernprozess erfordert Zeit und Wiederholung. Ihr Körper hat oft über viele Jahre falsche Atemgewohnheiten aufgebaut, meist schon seit der Kindheit. Um eine neue, gesündere Atemweise zu etablieren, braucht es regelmäßige Übung und Geduld.

Niemand wird auf Anhieb zum Profi, weder im Sport noch beim Atmen auch erfahrene Sportler trainieren jahrelang, um Abläufe zu automatisieren. Mit der Atmung verhält es sich nicht anders. Bleiben Sie geduldig, wiederholen Sie die Übungen regelmäßig und beobachten Sie allmähliche Verbesserungen in Ihrem Alltag.

Wenn Sie also immer bewusster werden, wo noch Atemmuster aus der Brust vorherrschen oder sich Anspannung einschleicht, nutzen Sie diese Erkenntnis. Machen Sie kleine Korrekturen und geben Sie sich Zeit für die Umstellung.

Ihr Körper wird es Ihnen danken.


Quellen: Abnormal breathing patterns and hyperventilation are common in patients with chronic fatigue syndrome during exercise.

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