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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Atemgeschwindigkeiten auf Pulsuhren - gut bei der Atemtherapie?

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:

Die Bedeutung von Atemgeschwindigkeiten auf Pulsuhren für die Atemtherapie

Viele Pulsuhren und Fitnessgeräte bieten heute die Möglichkeit, die Atemfrequenz zu messen. Was genau sagen diese Messungen aus? Und sind sie für die Atemtherapie tatsächlich nützlich?

Zunächst gibt es diverse Arten von Geräten, die unter anderem nachts Ihre Atemfrequenz aufzeichnen.

Einige davon legen Sie unter Ihr Kopfkissen, andere tragen Sie direkt am Körper. Sie messen in den meisten Fällen nicht direkt Ihre Atmung. Vielmehr erfassen sie Veränderungen im Herzschlag während des Schlafens und errechnen daraus Ihre Atemfrequenz.

Wenn ein Mensch einatmet, steigt der Druck im Brustraum und das Herz schlägt etwas schneller. Beim Ausatmen sinkt der Druck und das Herz schlägt langsamer. Diesen Zusammenhang nutzen die Geräte zur Berechnung der Atemfrequenz.

Diese Methode der Berechnung ist grundsätzlich nicht schlecht. Aber die Atemfrequenz allein sagt noch nicht viel aus.

Worauf es eigentlich ankommt, ist das Atemminutenvolumen. Das heißt, wie viele Liter Luft pro Minute ausgetauscht werden, wie viel Sauerstoff eingeatmet und wie viel Kohlenstoffdioxid ausgeatmet wird.

Ziel der Atemtherapie ist es, nicht mehr Kohlenstoffdioxid auszuatmen als produziert wird, um negativen Symptomen der chronischen Hyperventilation vorzubeugen.

Deshalb kann eine erhöhte Atemfrequenz zwar ein Hinweis darauf sein, dass zu schnell geatmet wird, sie ist aber kein eindeutiger Beweis.

Denn es kommt auf die Menge der Atemzüge an. Viele kleine Atemzüge sind weniger problematisch als wenige tiefe Atemzüge, insbesondere durch den Mund.

Wenn Ihre Pulsuhr eine Atemfrequenz von 8 bis 12 pro Minute anzeigt, ist das in der Regel unbedenklich.

Bei Werten im Bereich von über 20 pro Minute hingegen kann ein Problem vorliegen. Im Graubereich dazwischen spielen individuelle Faktoren eine große Rolle.

Ein deutlicher Indikator für den Erfolg der Atemtherapie ist der Trend der Atemfrequenzwerte.

Wenn Sie mit einem hohen Wert begonnen haben und durch Atemübungen über die Monate einen Rückgang feststellen, dann funktioniert die Therapie. Steigt die Atemfrequenz hingegen wieder an, sollten Sie Ihren Lebensstil und Ihre Atemübungen überprüfen.

In bestimmten Situationen, wie bei Fieber, steigt die Atemfrequenz aufgrund erhöhter CO2-Produktion. Eine Steigerung der Atemfrequenz bedeutet nicht sofort eine übermäßige Abgabe von Kohlenstoffdioxid.

Nur wenn schneller geatmet wird als CO2 produziert wird, entstehen Probleme. Daher ist der Trendverlauf der Atemfrequenz ein besserer Indikator als der absolute Wert.

Eine präzisere Methode zur Überprüfung Ihrer Atemfunktion ist das stressfreie Luftanhalten.

Dies bedeutet, nach dem Ausatmen so lange wie möglich die Luft anzuhalten, bis der erste Atemreiz verspürt wird. Diese Zeitspanne sollte mindestens 35 Sekunden betragen, idealerweise auch mehr.

Wenn Sie nur kurze Zeiten erreichen, sollten Sie Maßnahmen ergreifen.


Quellen: 24-h continuous non-invasive multiparameter home monitoring of vitals in patients with Rett syndrome by an innovative wearable technology evidence of an overlooked chronic fatigue status.

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