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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Das ist etwas, da müssen Sie sich zum Glück nicht darauf verlassen, dass ich Ihnen das erzähle. Ich kann Ihnen auch beibringen, wie Sie testen können.
Wie können Sie also testen, ob Ihre Atmung auf eine Atemtherapie ansprechen würde?
Das Erste ist, falls Sie jetzt nichts anderes machen, achten Sie beim nächsten Atemanfall darauf, wie Sie atmen.
Sie werden bemerken, dass Sie durch den Mund atmen und nur mit der Brust atmen. Dann denken Sie daran, jetzt mache ich gleich noch mal den Test, den ich Ihnen beibringe.
Dieser Test kann in Ruhe durchgeführt werden und sollte auch bei Ihrem nächsten Atemanfall wiederholt werden.
Sie werden den Unterschied sehen und feststellen, welche Einflüsse die Atmung auf das Atmen nimmt.
Sie atmen ganz normal ein und aus und wenn Sie leer sind, halten Sie die Luft an und atmen in dem Moment nicht mehr.
Warten Sie jetzt so lange, bis Sie das erste Mal das Gefühl haben, dass Sie gerne weiter atmen würden. Dann atmen Sie stressfrei weiter.
Dieser Test nennt sich die Kontrollpause. Die Kontrollpause bezeichnet die Zeit in Sekunden, die Sie stressfrei die Luft anhalten können.
Am Anfang kann dieser Wert gering sein, und es geht hier nicht um Ihren Bestwert. Es geht darum, dass Sie selbst einschätzen können, wo Sie im Moment stehen.
Also atmen Sie ein, atmen aus, sind leer und halten Sie die Luft an.
Zählen Sie die Zeit in Sekunden, bis Sie das erste Mal den Wunsch haben einzuatmen. Schreiben Sie diesen Wert auf. Halten Sie, wenn Sie möchten, gerne noch die Luft an, so lange es maximal geht.
Idealweise sollten Sie einen Wert haben, der deutlich über 35 Sekunden liegt. Das ist erforderlich, um Ihre Atmung gut zu kontrollieren. Maximal sollten es um die 5060 Sekunden sein. In solch einem Fall muss man individuell sprechen, wie man die Atmung angeht.
In allen anderen Fällen werden Sie feststellen, dass Sie deutlich niedriger liegen könnten. Ich lag damals bei zwei Sekunden, aber auch bei Werten um 8, 10, 12, 15 Sekunden lohnt es sich, daran zu arbeiten.
Messen Sie den Wert jetzt, und messen Sie ihn nochmal, wenn Sie besonders gut atmen können. Messen Sie ihn auch, wenn es Ihnen schlecht geht, idealerweise während eines Anfalls. Sie werden feststellen, dass der Wert deutlich niedriger sein wird.
Sobald Sie erkannt haben, dass dies damit zusammenhängt, wissen Sie, dass es Sinn macht, eine Atemtherapie zu machen und Atemübungen zu praktizieren.
Je höher diese Kontrollpause ist, desto seltener treten Asthmaanfälle auf.
Am Anfang werden Sie noch Übungen benötigen, um einen Asthmaanfall damit zu beherrschen. Ich habe ungefähr sechs Wochen gebraucht, um mein Kortison abzusetzen, und weitere sechs Wochen, um mein Notfallspray abzusetzen.
Wenn Sie diesen Wert halten, werden Sie weniger diagnostizierbare Asthma-Symptome haben.
Messen Sie diesen Wert und teilen Sie mir gerne Ihren Wert mit. Wenn der Wert niedrig ist, bringt es sehr viel, ihn zu verbessern, weil Sie damit das Asthma ursächlich angehen können.