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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Es gibt wesentliche Unterschiede zwischen den Atemtechniken des Apnoetauchens und der Buteyko-Therapie. Während ein Taucher einen hohen CP-Wert erreichen muss, ist das Ziel dabei eine möglichst lange Zeit ohne Sauerstoff auszukommen, was nicht immer gesund ist.
Viele bekannte Apnoetaucher sind aufgrund der extremen Belastungen nicht alt geworden. Dies liegt daran, dass sie die physiologischen Grenzen ihres Körpers überschreiten.
In der Buteyko-Therapie hingegen konzentrieren wir uns darauf, den Atem kontrolliert und stressfrei anzuhalten.
Das Ziel ist eine möglichst lange Kontrollpause (CP), ohne dass sich der Körper in einem Zustand des Stresses befindet. Dies geschieht langsam und ruhig, während man lernt, den leichten Lufthunger zu akzeptieren.
Ein Apnoetaucher könnte theoretisch auch einen guten CP-Wert haben, jedoch auf einer sehr ungesunden Basis. Die Vorbereitung auf einen Tauchgang beinhaltet oft Hyperventilation und das maximale Befüllen der Lungen mit Sauerstoff.
Dies führt zu einem extrem niedrigem CO2-Spiegel zu Beginn des Tauchgangs, was gefährlich sein kann.
Ein Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung: In der Universität stellte ich fest, dass mein normales Lungenvolumen bei ca.
zehn Litern liegt, was durch intensives Training erreicht wurde. Ein Apnoetaucher würde versuchen, dieses Volumen noch weiter zu erhöhen und den CO2-Spiegel durch schnelle Atmung vor dem Tauchgang zu minimieren.
Dieser Zustand bringt den Körper jedoch in massiven Stresszustand, der nicht gesund ist.
Die Buteyko-Therapie verfolgt einen anderen Ansatz. Wir gehen davon aus, dass der Körper genügend Sauerstoff hat und wir nur wenig zusätzlich aufnehmen müssen.
Ziel ist es, den CO2-Spiegel in einem gesunden Bereich zu halten, ohne den Körper einem unnötigen Stress auszusetzen.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Atemmethoden des Apnoetauchens zwar möglicherweise zu einem hohen CP-Wert führen können, jedoch nicht die Gesundheit fördern.
Es ist wichtig, darauf zu achten, dass keinerlei extreme Maßnahmen ergriffen werden, die den Körper nachhaltig schädigen könnten.