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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Ängste und Panikattacken sind tief in unserem Gehirn verankert und können durch verschiedene Auslöser hervorgerufen werden. Diese Trigger können fast alles sein: Menschenmengen (Agoraphobie), Autofahren, Schwimmen, das Fliegen oder sogar der Anblick einer Spinne.
Sogar alltäglicher Konsum wie Koffein kann solche Ängste beschleunigen.
Stellen Sie sich vor, zwei Höhlenmenschen stehen in der Wildnis. Einer schaut auf die Bäume, der andere hält nach einem Säbelzahn-Tiger Ausschau.
Unser Gehirn ist so entwickelt, dass bestimmte Situationen als bedrohlich klassifiziert werden, was uns anfälliger für Ängste macht. Vor einem Kaninchen haben wir keine Angst, da es eher als Beute gesehen wird.
Aber vor einer Spinne oder Schlange, die in der Urzeit oft giftig waren, besteht ein tief verwurzeltes Angstpotenzial. Auch moderne Situationen wie Tunnel oder Flüge können diese alten Mechanismen auslösen.
Unser Gehirn verarbeitet Angst und Atemverhalten dicht beieinander. In stressigen Momenten beschleunigt sich unsere Atmung, was bei ohnehin niedrigem CO2-Spiegel (chronische Hyperventilation) schnell zu einer Panikattacke führen kann.
Doch durch das bewusste Regulieren der Atmung können wir diese physiologische Reaktion kontrollieren. Wenn wir unsere Atmung bremsen, signalisiert dies unserem Körper, dass die Situation weniger bedrohlich ist, was die Angst reduziert.
Das bedeutet aber nicht, dass spezifische Ängste nicht zusätzlich durch Psychotherapie behandelt werden sollten. Besonders die kognitive Verhaltenstherapie zeigt sich hier als hilfreich.
Je besser wir den Auslöser erkennen und unsere Atmung kontrollieren können, desto mehr Vorteile haben wir in stressigen Situationen.