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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
🛈 Hinweis: Dieses Transkript wurde maschinell erstellt und noch nicht korrekturgelesen. Bitte entschuldigen Sie daher möglicherweise noch bestehende Ungenauigkeiten. Aus Gründen der Barrierefreiheit stellen wir das Transkript in der Rohfassung trotzdem jetzt schon zur Verfügung:
Es gibt Medikamente, die einen negativen Einfluss auf Ihre Atmung und auf Ihr Stressempfinden haben. Insbesondere stimulierende Medikamente oder solche, die die mitochondrialen Funktionen - also die kleinen Energiekraftwerke in der Zelle - beeinträchtigen, können hier problematisch sein.
Das bedeutet, dass wenn Sie ein Medikament einnehmen, der Wirkspiegel kurz vor und etwa 45 Minuten nach der Einnahme deutlich unterschiedlich ausfallen kann. Sie sollten beobachten, wie Ihre Kontrollpause (CP) durch das Medikament beeinflusst wird.
Besonders bei bestimmten Medikamenten, die entspannend wirken sollten, wie zum Beispiel Betablocker, kann der Effekt variieren. Es gibt drei Generationen von Betablockern. Die erste Generation wird kaum noch verschrieben, die zweite Generation, zu der Bisoprolol und Metoprolol gehören, wird häufiger aufgrund von Kostengründen verschrieben, obwohl sie häufig negative Auswirkungen auf den Körper haben.
Die dritte Generation der Betablocker hingegen zeigt meist positive Auswirkungen. Ein Beispiel hierfür ist Nebivolol. Falls Ihr verschriebener Betablocker nicht Nebivolol ist, könnten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen, ob ein Wechsel sinnvoll wäre.
Nebivolol hat viele Vorteile und gleicht einige der Nachteile von Metoprolol und Bisoprolol aus. Trotz eines etwas höheren Preises von nur ein paar Euro wird es in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht als Leitsubstanz angesehen und daher weniger oft verordnet.
Wenn Sie feststellen, dass Ihr CP durch die Einnahme eines Medikaments negativ beeinflusst wird, sollten Sie immer mit Ihrem behandelnden Arzt sprechen, ob ein Wechsel oder eine Anpassung der Medikation sinnvoll ist.
Alles, was Ihre Kontrollpause verschlechtert, ist grundsätzlich nicht günstig für Ihr Wohlbefinden. Beachten Sie jedoch, dass Sie Medikamente nicht eigenmächtig absetzen sollten.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist Ihre Fähigkeit, durch Atemübungen Ihre CP zu verbessern.
Allerdings kann extremer Stress es schwierig machen, diese Übungen korrekt durchzuführen. In solchen Situationen können Entspannungstechniken wie Meditation helfen. Für mich persönlich ist Meditieren eine der besten Methoden, um Stress schnell zu reduzieren.
Viele Menschen finden Meditation schwierig und frustrierend, weil sie den Kernpunkt nicht verstehen. Meditation bedeutet nicht, an nichts zu denken, sondern sich auf die Fähigkeit zu konzentrieren, sich immer wieder zu refokussieren.
Setzen Sie sich an einem ruhigen Ort hin, schließen Sie die Augen und versuchen Sie, Ihre Gedanken zu leeren. Anfangs werden Sie feststellen, dass Sie immer wieder abgelenkt werden. Das ist normal.
Mit der Zeit und durch regelmäßiges Üben werden Sie besser darin, Ihre Gedanken zur Seite zu schieben und sich auf den Moment zu konzentrieren.
Diese Fähigkeit, sich zu refokussieren, wird sich auch auf Ihren Alltag übertragen.
In stressigen Situationen werden Sie besser in der Lage sein, Ihre Gedanken zu kontrollieren und sich nicht von negativen Emotionen überwältigen zu lassen. Für viele meiner Patienten wirken auch andere Aktivitäten wie Klavierspielen, Spazierengehen oder Sport treiben entspannend.
Es ist wichtig, herauszufinden, welche Methode für Sie am besten funktioniert.
Mit gezielten Atemübungen können Sie zudem Ihren Herzschlag mit Ihrer Atmung synchronisieren und dadurch den Vagusnerv stärken, was hilft, das Stresslevel zu senken.
Diese Techniken haben sich sogar in Krisensituationen als hilfreich erwiesen, wie zum Beispiel bei traumatisierten Flüchtlingen. Es ist bewiesen, dass Atemübungen kurzfristig eine große Hilfe sein können, um psychischen Stress zu mindern.