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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Atem anhalten bei Reizhusten: Ein effektiver Weg zur Beruhigung der Schleimhäute.

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

Video-Transkript

Atem anhalten bei Reizhusten: Eine praktische Maßnahme zur Beruhigung der Schleimhäute

Bei Reizhusten stellt sich häufig die Frage, ob es sinnvoll ist, nach einem Hustenanfall für einige Sekunden den Atem anzuhalten.

Nach meiner Einschätzung kann diese einfache Methode tatsächlich helfen. Durch das Abhusten ist die gesamte Rachenschleimhaut gereizt. Dabei verliert man zudem eine gewisse Menge an Kohlendioxid, was die Schleimhäute zusätzlich stimulieren kann.

Nach dem Auslösen eines Hustenanfalls sollten Sie versuchen, den Atem für etwa zehn bis fünfzehn Sekunden anzuhalten. Das ist in der Regel ausreichend. Sobald Sie wieder atmen, kommt es darauf an, nicht kräftig und hastig einzuatmen, sondern möglichst langsam und vorsichtig.

Je stärker das Einatmen erfolgt, desto größer ist die erneute Reizung der Schleimhäute im Rachenbereich.

Wenn Sie es schaffen, diesen Atemstopp mehrmals hintereinander auszuführen und anschließend immer nur sachte einzuatmen, kann sich das gesamte System beruhigen.

Ziel ist es, ein sanftes Atmen zu erreichen ein feines, verhaltenes Atmen ohne kräftige Bewegungen des Zwerchfells. In dieser Phase geht es einzig darum, die Schleimhäute möglichst wenig zu reizen.

Ergänzend bietet es sich an, im Liegen mit dieser Technik zu üben sanft, langsam und fein zu atmen. Das wirkt wie eine natürliche Befeuchtung für die Schleimhäute. Der Effekt ist vergleichbar mit dem Gefühl, warme Milch mit Butter und Honig zu trinken; die gereizten Schleimhäute werden beruhigt und umhüllt.

Sie können dieses Prinzip auch ganz gezielt mit Ihrem Atem erreichen.

Probieren Sie diese Technik beim nächsten Reizhusten aus und achten Sie darauf, mit Ihrem Atem so wenig Reizung wie möglich zu erzeugen.

Häufig lassen sich dadurch die Beschwerden deutlich reduzieren.


Quellen: Cough-Predominant Laryngeal Hypersensitivity Syndrome in a Middle-Aged Woman A Case Report.

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