![]()
Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom
Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.
Die Bildung von Laktat im Muskel tritt auf, wenn der Muskel aufgrund intensiver Anstrengung übermäßig beansprucht wird. Viele Menschen kennen dieses Phänomen als Muskelkater oder Übersäuerung.
Grundsätzlich versucht unser Körper, fast alle Energie aus der mitochondrialen Atmung zu gewinnen. Diese erfolgt durch die Zellatmung. Wenn jedoch die Belastung zu hoch wird, überscheitet der Körper diese Grenze und beginnt Laktat zu produzieren.
Dies ist typischerweise die Reaktion des Körpers auf intensive körperliche Betätigung.
Wichtig zu wissen ist, dass auch in Ruhephasen, ohne körperliche Anstrengung, Laktat im Körper gebildet werden kann.
Dies deutet häufig auf eine mitochondriale Funktionsstörung hin. Ein typisches Beispiel findet sich auf der Intensivstation: Bei kritisch kranken Patienten wird häufig ein höherer Laktatspiegel im Blut gemessen.
Dies liegt daran, dass schwerkranke Menschen fast immer eine mitochondriale Funktionsstörung aufweisen.
Um den Laktatspiegel im Körper zu verstehen, kann dieser gemessen werden. Dies kann sowohl in der Arztpraxis als auch in vielen Fitnessstudios oder durch professionelle Trainer erfolgen.
Ein angemessener Laktatspiegel ist entscheidend, um den Körper in einen gesunden Zustand zu bringen und die Mitochondrien zu stärken.
Im Kontext des Sports ist die Zone 2 des Trainings von Bedeutung.
Diese wird durch einen Blutlaktatwert knapp unter zwei Millimol definiert. In diesem Bereich ist das System leicht überfordert, jedoch nicht in einem Zustand der Dekompensation. Profisportler unterscheiden sich von weniger aktiven Menschen durch ihre Fähigkeit, Milchsäure effektiv zu recyceln.
Sie bilden während intensiver Aktivitäten viel Laktat, aber systemisch fällt kaum etwas an, da ihre Muskeln das Laktat direkt abbauen und wieder in den Energiekreislauf einspeisen.
Für die meisten Menschen, besonders bei Ausdauersportarten, ist es wichtig, den Laktatwert zu überwachen und sich in einer Trainingsintensität zu bewegen, bei der diese Zone 2 nicht überschritten wird.
Praktisch bedeutet dies, dass die Intensität des Trainings so gewählt werden sollte, dass man sich problemlos unterhalten kann, ohne dass das Gegenüber bemerkt, dass man trainiert.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Verständnis und die Überwachung des Laktatspiegels im Blut ein wichtiger Schritt in Richtung einer besseren sportlichen Leistung und allgemeinen Gesundheit sind.
Wenn Unsicherheiten bezüglich des Laktatspiegels bestehen, ist es ratsam, diesen nachzumessen, um genau zu wissen, wo man steht.