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Dr. Gerschs Wissensarchiv | Hyperventilationssyndrom

Effektive Atemübungen für entspanntes Einschlafen

Transparenz-Hinweis (EU AI Act): Die Videoinhalte stammen zu 100% von Dr. Gersch oder seinem medizinischen Team. Das Titelbild und die Text-Zusammenfassungen wurden hingegen maschinell durch eine KI (Künstliche Intelligenz) generiert und sind nicht gesondert ärztlich überprüft.

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Effektive Atemübungen und Tipps für entspanntes Einschlafen

Viele Menschen erleben es regelmäßig: Tagsüber klappt alles mit den Atemübungen, doch sobald sie abends im Bett liegen, beschleunigt sich der Atem das Herz schlägt schneller, und von entspannter Nachtruhe ist keine Spur.

Was können Sie tun, wenn Entspannungstechniken tagsüber helfen, jedoch nachts nichts zu wirken scheint?

Es ist wichtig, mehrere Blickwinkel einzunehmen, wenn es darum geht, Ruhe zu finden.

Atmung ist ein zentraler Regulator des Körpers, aber sie allein reicht oft nicht aus. Um den Schlaf optimal vorzubereiten, empfiehlt es sich, Maßnahmen aus unterschiedlichen Bereichen zu kombinieren.

Licht und Natur beeinflussen die Schlafqualität

Bereits aus der Forschung ist bekannt: Regelmäßige natürliche Lichtverhältnisse fördern die Ausschüttung von Melatonin, dem Hormon, das den Körper auf den Schlaf vorbereitet.

In Umgebungen ohne künstliches Licht, wie beispielsweise in ländlichen Regionen oder in der Natur, passt sich der Biorhythmus leichter an den Tag-Nacht-Wechsel an. Besonders abends sollte künstliches Licht möglichst vermieden werden, damit der Körper schon früh das nötige Melatonin produzieren kann.

Die richtige Abendroutine

Auch die Ernährung spielt eine Rolle. Optimal ist es, die letzte größere Mahlzeit rund vier Stunden vor dem Zubettgehen einzunehmen und auf sehr fettreiches Essen zu verzichten.

So bleibt dem Körper genügend Zeit, die Verdauungsarbeit vor dem Schlaf abzuschließen.

Technische Geräte wie Fernseher, Laptop oder Smartphone können ein weiterer Faktor für schlechten Schlaf sein.

Das Licht dieser Bildschirme, insbesondere das blaue Spektrum, unterdrückt die Melatoninproduktion und erschwert das Einschlafen. Am besten ist es, abends keinen Bildschirm zu verwenden oder zumindest einen Warmlichtfilter zu aktivieren.

Aktive Entspannung für Körper und Geist

Muskelanspannung kann sich am Abend negativ auf das Einschlafen auswirken. Hilfreich sind dann leichte Dehnübungen oder eine kurze Entspannungsroutine im Liegen.

So können Sie muskuläre Anspannungen abbauen und Ihren Körper auf Ruhe umstellen. Schon einige Minuten vor dem Schlafengehen reichen, um eine angenehme Entspannung zu erzeugen.

Umweltfaktoren erkennen und anpassen

Manche Menschen reagieren auf elektromagnetische Felder, etwa durch konzentriertes WLAN oder 5G-Netze.

Dies kann vom Nachbarn ausgehen oder sich in manchen Bereichen der Wohnung stärker bemerkbar machen. Es lohnt sich, ganz bewusst festzustellen, ob das Schlafempfinden in einem anderen Raum oder an einer anderen Stelle des Schlafzimmers besser ist.

Sensible Personen bemerken häufig eine deutliche Veränderung, wenn sie diese Faktoren meiden.

Atemübungen speziell vor dem Schlafen

Wenn Sie bereits im Bett liegen, kann eine gezielte Atemtechnik helfen, den Kreislauf zu beruhigen und das Gedankenkarussell zu stoppen.

Empfehlenswert ist die sogenannte LSD-Atmung. Atmen Sie dazu tief und gleichmäßig ein, halten Sie den Atem einige Sekunden (etwa fünf Sekunden) an und lassen Sie ihn langsam und kontrolliert ausströmen.

Wiederholen Sie diese Sequenz mehrere Male als Abschied vom aktiven Tag.

Mit dieser strukturierten Vorbereitung merkt man oft, wie Unruhe und Restaktivität abfließen ” der Körper stellt auf Nachtmodus.

Ist der Körper noch nicht vollständig zur Ruhe gekommen, können Sie einige Runden mit etwas intensiverem Einatmen und kurzem Anhalten des Atems durchführen, bevor Sie in eine entspannte, flache Atmung übergehen.


Quellen: Sleep Quality and Healthy Lifestyle Beliefs in Adolescents The Mediating Role of Screen Exposure.

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